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Freilichtbühnen sind mit der Saison zufrieden

Open-Air-Theater Freilichtbühnen sind mit der Saison zufrieden

Die deutschen Amateur-Freilichtbühnen sind mit ihrer Auslastung in diesem Sommer bisher sehr zufrieden und sind zuversichtlich die 900.000 Besucher aus dem letzten Jahr wieder zu erreichen. Im Kindertheater seien besonders Klassiker wie "Pippi Langstrumpf oder "Das Dschungelbuch" Publikumsmagneten.

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 Karl Mays "Der Schatz im Silbersee" auf der Naturbühne in Lennestadt-Elspe (Nordrhein-Westfalen).

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. "Es sieht danach aus, dass wir wie im vergangenen Jahr wieder 900 000 Besucher erreichen", sagte der Vizepräsident des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen, Heribert Knecht. Im Verband sind 90 Amateurbühnen aus sieben Bundesländern organisiert. Die Millionenmarke werde aber wahrscheinlich nicht geknackt, meinte Knecht. Bei den Amateurtheatern unter freien Himmel hätten das Wetter, aber auch die Stückauswahl einen großen Einfluss auf die Nachfrage.

"Im Kindertheater laufen Klassiker wie "Pippi Langstrumpf" oder "Das Dschungelbuch", aber auch aufgepeppte Grimmsche Märchen am besten", sagte der Chef der Nordbühnen, der selbst in Hallenberg im Sauerland auf der Bühne steht. Für das erwachsene Publikum seien bekannte Singspiele und Musicals wie "Im weißen Rössl" oder "My Fair Lady" Erfolgsgaranten. Neue Stücke hätten es schwer. "Eine Ausnahme ist das St.-Pauli-Musical "Heiße Ecke", das schon einige Bühnen nachgespielt haben", sagte Knecht.

Die meisten von Laien betriebenen Open-Air-Theater sind auf dem Land zu Hause und finden dort auch ihr Publikum. Viele engagieren inzwischen aber professionelle Regisseure für ihre Inszenierungen. "Das Qualitätsniveau ist enorm gestiegen", sagte der Verbands-Vizepräsident. Es werde in die Aus- und Weiterbildung investiert. "Das gilt nicht nur fürs Schauspiel, sondern auch zum Beispiel für Maske, Licht, Tontechnik und Pyrotechnik."

dpa

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