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Grossman hält Holocaust-Witze für notwendig

Israelischer Schriftsteller Grossman hält Holocaust-Witze für notwendig

"Humor ist die beste Möglichkeit, nicht Opfer zu sein": Der israelische Schriftsteller David Grossman hält Witze über den Holocaust für eine notwendige Gratwanderung.

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"Humor ist die beste Möglichkeit, nicht Opfer zu sein": Der israelische Schriftsteller David Grossman hält Witze über den Holocaust für eine notwendige Gratwanderung.

Quelle: Alejandro Garcia, dpa

Hannover. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zu dem die HAZ gehört, sagte der Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels: "Selbst in den fürchterlichsten Momenten der Menschheitsgeschichte nutzten wir Humor, um eine Enklave der Freiheit inmitten der Demütigung zu schaffen. Humor ist die beste Möglichkeit, nicht Opfer zu sein." Selbst wenn die Falle um einen herum zuschnappe – wenn man noch über sich selbst lachen könne, liefere man sich der Situation nicht aus.

Grossman habe als Kind Angst vor Witzen gehabt, sagte er dem RND. "In jedem Witz wird jemand geschlagen, betrogen oder verulkt. Ich fühlte mit diesen Opfern mit und war jedes Mal ziemlich verwirrt, wenn die anderen lachten."

RND

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