Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Hamel-Stiftung vergibt Stipendien an Sänger

Musikwettbewerb Hamel-Stiftung vergibt Stipendien an Sänger

62 Gesangstalente haben sich für ein Stipendium der Hamel-Stiftung beworben. Fünf Sänger haben es in die Finalrunde geschafft, die traditionsgemäß im Richard-Jakoby-Saal der Musikhochschule Hannover ausgetragen wird. Die vier Gewinner werden jeweils mit 6000 Euro für ein Jahr gefördert.

Voriger Artikel
Goldene Palme geht nach Großbritannien
Nächster Artikel
Die Politik triumphiert in Cannes

Die Hamel-Stiftung hat wieder Stipendien vergeben.

Quelle: dpa

Hannover. Lampenfieber, Konkurrenzdruck und Auftrittsängste: Musikalische Wettbewerbe können sehr hart sein. Und doch dienen sie auch als Karrieresprungbrett für junge Musiker. Nicht zuletzt, weil die oft beträchtlichen Summen an Preisgeldern helfen, die teure musikalische Ausbildung zu bezahlen. So hat es sich die Walter- und Charlotte-Hamel-Stiftung mit ihrem Gesangswettbewerb zur Aufgabe gemacht, junge Sänger mit jeweils 6000 Euro für ein Jahr zu fördern.

In diesem Jahr haben sich 62 Gesangstalente beworben. Fünf Sängerinnen und ein Sänger haben es in die Finalrunde geschafft, die traditionsgemäß im Richard-Jakoby-Saal der Musikhochschule Hannover ausgetragen wird. Die sechs Talente werden derzeit an den Hochschulen in Wien, München, Freiburg, Berlin und Hannover ausgebildet.

Dass ein Wettbewerb nicht von Konkurrenz und Ängsten begleitet sein muss, zeigte sich beim achten Finalkonzert des Förderstipendiums: In angenehmer und freundlicher Atmosphäre zeigten die Teilnehmer ihr Können vor dem großen Publikum, in dem viele Gesangsfans Platz genommen hatten.

Moderator Roger Cericius führte humorvoll und informativ durch den Abend. Jeder Sänger präsentierte sich jeweils zehn Minuten mit einem fast frei wählbaren Programm, das nur ein Pflichtstück von Mozart beinhalten musste. Begleitet wurden sie alle von Nicholas Rimmer, der es mit seinem sensiblen Klavierspiel verstand, den Teilnehmern ein starker Partner zu sein.

Angesichts des hohen Niveaus aller Teilnehmer ist der fünfköpfigen Jury die Entscheidung am Ende offenbar nicht leicht gefallen. So vergaben die Juroren gleich vier Stipendien: Anna-Doris Capitelli aus Hannover, Carmen Artaza Insausti aus München, Denis Milo aus Berlin und Florina Ilie aus Wien dürfen sich in diesem Jahr über eine Förderung freuen. Denis Milo, der besonders bei der Arie des Figaro aus Rossinis „Barbier von Sevilla“ mit komödiantisch-darstellerischem Talent überzeugte, gewann zusätzlich den Publikumspreis.

Von Silja Meyer-Zurwelle

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
Billy Talent in Hannover

Billy Talent in Hannover: Die besten Bilder des Konzerts in der Swiss-Life-Hall.