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Kultur Kein Scherz: Wollen Sie diesen Pool geschenkt haben?
Nachrichten Kultur Kein Scherz: Wollen Sie diesen Pool geschenkt haben?
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02:17 31.03.2018
So in etwa soll der Pool aussehen, der in „Die Toten von Mirow“ angelegt wird. Der Hausbesitzer würde ihn gratis bekommen. Quelle: Freitag
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Hannover 

 Der Kommissar hat zwar ein paar familiäre Probleme, aber er hat auch Geld. Er lebt mit seiner Frau und Tochter  in einem stattlichen Haus und ist gerade dabei, sich im Garten einen Pool anlegen zu lassen. Der Kommissar ist die Hauptfigur in „Die Toten von Mirow“, einem vierteiligen Fernsehspielfilm, den die Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft gerade produziert. 

Die Filmleute haben allerdings ein Problem: Ihnen fehlt das Haus des Kommissars. Das suchen sie nun in Hannover. Das Haus sollte freistehend sein. „Wichtig ist, dass man vom Wohnzimmerfenter aus nicht gleich in ein anderes Wohnzimmer schauen kann“, sagt Nadine Freitag, die für die Produktionsgesellschaft als Locationscout arbeitet. Es sollte über mehr als 100 Quadratmeter Wohnfläche verfügen. Das Wohnzimmer sollte eine große Fensterfront zum Garten aufweisen – und im Garten sollte – falls kein Pool vorhanden ist – immerhin Platz für einen Pool sein.

Wer sein Haus für die Dreharbeiten zur Verfügung stellt, könnte nicht nur mit einer „interessanten finanziellen Entschädigung“ rechnen, sondern möglicherweise auch damit, dass ihm im Garten ein Pool gebaut wird.

Die Dreharbeiten für „Die Toten von Mirow“ sollen  im Zeitraum Juni bis Oktober stattfinden, das Haus für den Kommissar wird einen Monat lang benötigt. In dieser Zeit sollten die Bewohner ihr Haus (etwa für eine Urlaubsreise) verlassen haben.

Die Darsteller des Vierteilers, der von der Nordmedia gefördert wird, stehen noch nicht fest, aber immerhin ist das Drehbuch fertig. Die Autoren sind Holger Karsten Schmidt (Autor des Zweiteilers „Gladbeck“) und Alexander Adolph (von dem unter anderem der 1ooo. Tatort „Taxi nach Leipzig“) stammt. 

Erzählt wird von Morden an Pädophilen. Die Morde muten wie ein Rachefeldzug an den Mitgliedern eines Kinderschänderrings an, aber es tun sich auch Umrisse eines Skandals auf, in den die Stasi, Geheimdienste und die Pharmaindustrie verwickelt zu sein scheinen. Im Frühjahr 2019 soll der Vierteiler in der ARD ausgestrahlt werden..

Das Haus des Kommissars muss aus logistischen Gründen für die Dreharbeiten in Hannover liegen. Im Film wird es jedoch ein Haus in Mecklenburg-Vorpommern sein.

Interessenten, die ihr Haus zur Verfügung stellen wollen, sollten sich –gern mit einigen Fotos des Objekts – an Nadine Freitag (nord-locations@web.de) wenden.

Von Ronald Meyer-Arlt

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