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Wie Tom Tykwer sich nach Mekka verirrte

Heikle Recherche für "Ein Hologramm für den König" Wie Tom Tykwer sich nach Mekka verirrte

Bei der Vorbereitung seines neuen Kinofilms hat sich Tom Tykwer nach Mekka verirrt. Nichtmuslime haben dort eigentlich keinen Zutritt: "Ich wollte gewiss keine religiösen Grenzen übertreten", sagte der Regisseur dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Regisseur Tom Tykwer bei der Europapremiere seines neuen Films in Berlin.

Quelle: Jörg Carstensen/dpa

Berlin. Sein Guide habe die letzte Ausfahrt vor der Stadt verpasst. "Wir sind gar nicht ausgestiegen, sondern so schnell wie möglich wieder raus", so der Filmemacher.

Tykwer gewann bei den Recherchen für den Tom-Hanks-Film "Ein Hologramm für den König" ein ganz eigenes Bild von Saudi-Arabien: "Viele Menschen dort führen ein ziemlich lässiges Doppelleben: Auf der Straße wird die religiöse Fassade aufrechterhalten, hinter verschlossenen Türen sind sie weltoffen, emanzipiert, liberal", sagte der Regisseur dem RND. Es gebe sogar "scharfzüngige Comedians, die über bigotte Situationen herziehen". Westliche Besucher müssen sich seinen Worten zufolge auf einen ungewohnten Empfang einstellen: "In Saudi-Arabien wird einem signalisiert: Wir brauchen Dich nicht unbedingt." Diese Haltung drücke sich schon beim Händeschütteln aus.

Das Interview mit Tom Tykwer erscheint am Sonnabend. Zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gehören mehr als 30 Tageszeitungen mit einer Reichweite von 3,4 Millionen Lesern am Tag - unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Leipziger Volkszeitung, die Dresdner Neuesten Nachrichten, die Märkische Allgemeine Zeitung, die Kieler Nachrichten, das Göttinger Tageblatt, die Lübecker  Nachrichten, die Neue Presse und die Ostsee Zeitung.

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