Der Autor der Wallander-Krimis wird damit für sein Engagement in Afrika geehrt. Den mit 5000 Euro dotierten Sonderpreis bekommt der Schweizer Autor und Dramatiker Lukas Bärfuss für den im ruandischen Bürgerkrieg angesiedelten Roman „Hundert Tage“. Die Laudatio für Mankell wird Bundespräsident Köhler halten.
Der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis wird seit 1991 alle zwei Jahre für belletristische, journalistische oder wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzen. Der Schriftsteller Remarque war in Osnabrück geboren worden. Mankell lebt abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er ein Theater gegründet hat und sich im Kampf gegen Aids und Armut engagiert.
ddp
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Kommentare
Johannes Molitor – 20.09.09 Chayal – 20.09.09
ergänzend dazu möchte ich hinzufügen. Der Staat Israel wurde 1948 nach dem Völkerrecht gegründet. Israels arabische Nachbarn akzeptierten dies nicht und begannen einen illegalen Angriffskrieg, der den jüdischen Staat auslöschen sollte. Im Zuge dieses Krieges besetzen Jordanien und Ägypten widerrechtlich Samaria, Judäa, ein Teil Jerusalems und Gaza und verwalteten ihn bis 1967. Vor 1967 gab es NIEMALS auch nur einen Ansatz von irgendeiner arabischen Seite, die auf einen eigenen Staat bestanden hätte, die arabischen Bewohner dieses Landstriches sahen sich auch nicht als ein Volk, sondern immer als ein Teil der arabischen Anrainerstaaten. Jetzt berufen sie sich auf die Resolution 181, die sie damals verworfen haben. Mankell Henning ist unglaubwürdig und ein Antisemit.Ein unwürdiger Preisträger Johannes Molitor – 20.09.09
Mankell äußerst sich wie folgt:Wofür Mankell geehrt wird:
“[...] 1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrößern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. [...] Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.
Diese Aussagen sind eindeutig falsch: Völkerrechtliche Grundlage der Staatsgründung Israels sind die Friedensverträge nach dem Ersten Weltkrieg und der Mandatsvertrag von San Remo. Das osmanische Gebiet "Palästina" wird Großbritannien zur Verwaltung übergeben, um jüdische Besiedlung zu fördern und eine jüdische Heimstätte zu schaffen. Die UN-Generalversammlung von 1947 (!!) schuf zwei Staaten. Die arabische Seite hat den zweiten Staat nicht geschaffen. Jordanien, Syrien und Ägypten besetzten bzw. annektierten Mandatsgebiete.
Ein Mann, der einem Mitgliedsstaat der UNO das Existenzrecht abspricht, ist Feind des Friedens!
Der naehste Antsemit wird *vom Bundepresident* ausgezichnet Seva – 20.09.09
Brauch man einem Kommentar?löschen nicht vergessen tatix – 19.09.09
Der nächste Antisemit wird ausgezeichnetDer nächste Antisemit wird ausgezeichnet Chayal – 18.09.09
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