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Hollywoods Spitzenproduzentin Laura Ziskin gestorben

Krebsleiden Hollywoods Spitzenproduzentin Laura Ziskin gestorben

Sie hat Filmgeschichte geschrieben – die US-Filmproduzentin Laura Ziskin. Sowohl mit märchenhaften Bildern wie in „Pretty Woman“, „Hero“ oder „Spider-Man“ als auch mit ihrem Weg in die Männerdomäne der großen Hollywood-Produzenten. Jetzt erlag sie ihrem Krebsleiden.

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Hollywood-Produzentin Laura Ziskin ist tot.

Quelle: dpa

Los Angeles. Laura Ziskin, Produzentin von Hitfilmen wie „Pretty Woman“, „Spider-Man“ und „Fight Club“, ist tot. Hollywoods Spitzenproduzentin starb am Sonntag in ihrem Haus im kalifornischen Santa Monica, berichtete das US-Branchenblatt „Variety“. Sie wurde 61 Jahre alt. Ziskin litt seit sieben Jahren an Brustkrebs, war aber bis zuletzt als Produzentin tätig. Erst kürzlich hatte sie die Dreharbeiten zu der vierten „Spider-Man“-Folge „The Amazing Spider-Man“ abgeschlossen.

Ziskin gehörte zu den einflussreichsten Frauen in Hollywood. Sie stand hinter Leinwanderfolgen wie „Besser geht’s nicht“, „Hero“ und „To Die For“. Zu ihren ersten Filmen in den 1980er Jahren zählten „D.O.A. – Bei Ankunft Mord“ mit Dennis Quaid und der Thriller „No Way Out“ mit Kevin Costner aus der Zeit des Kalten Krieges. Als erste Frau produzierte die frühere Studiochefin 2002 die Oscar-Show. Fünf Jahre später stellte die 1950 geborene Erfolgsfrau ein weiteres Mal die Trophäengala auf die Beine.

2008 gründete sie die Organisation „Stand Up To Cancer“, über die sie nach Angaben der „Los Angeles Times“ seitdem 200 Millionen Dollar sammelte und der Krebsforschung zur Verfügung stellte.

Ziskins größter Erfolg liegt aber darin, dass es ihr gelang, in die bis dahin reine Männerrunde der großen Hollywood-Produzenten vorzustoßen. Die Autorin Mollie Gregory zitierte Ziskin in ihrem Buch über Frauen und Hollywood, „Women Who Run The Show“ (2002), mit den Worten: „Männer haben unsere Städte erbaut, haben Kultur geschaffen und bestimmt, was Kultur ist. Sie haben die Welt definiert. Niemals, zumindest nicht in der dokumentierten Geschichte, waren Frauen in der Kultur am Ruder.“

Und weiter: „Heute sind Filme das einflussreichste Medium der Welt, sie sind von enormer kultureller Bedeutung. Und die Tatsache, dass inzwischen auch Frauen Filme machen, heißt, dass die Ideen von Frauen, ihre Philosophie und ihre Sichtweise in die Kultur eingehen. So etwas hat es nie zuvor gegeben, nie, nie, nie. Was das an Einfluss hat, können wir überhaupt noch nicht absehen.“

dpa

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