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Kultur Imbolo Mbue liest aus ihrem Debütroman
Nachrichten Kultur Imbolo Mbue liest aus ihrem Debütroman
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21:52 13.03.2017
Imbolo Mbue hat im Literarischen Salon aus ihrem Debütroman gelesen. Quelle: Handout
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Hannover

"Das geträumte Land" ist ein Roman über Träume. Kleine und große, aber über einen ganz besonders: den amerikanischen Traum - und sein Scheitern. Imbolo Mbue erzählt in ihrem Debütroman die Geschichte zweier Familien, die gegesätzlicher kaum sein könnten. Da ist der Lehmann-Brothers-Manager Edwards: vermögend, weiß, scheinbar Gewinnertyp. Und sein Chauffeur Jende Jonga aus Kamerum, dessen Familie ständig um die Abschiebung bangt. Imbolo Mbues Figuren wirken zunächst wie ein Klischee: der arme, gutherzige Migrant und der vermögende Weiße. Die Bankenkrise 2008 verschärft die Situation für beide Familien.

Amerikanistin Ruth Mayer, die den Abend moderiert und übersetzt, betont gleich zu Beginn, dass die Erzählungen so multiperspektivisch verwoben würden, dass der Roman nicht im Klischeehaften verbleibe, sondern ambivalent sei. Der Roman entspringe auch nicht nur eigenen Immigrationserfahrungen, sondern vielmehr einer Rezeption der Wirtschaftskrise - aus Sicht einer Migrantin, sagt Mbue. Wie schnell selbst kleine Situationen existenzbedrohend werden können wird deutlich, als eine Situation im Buch vorgelesen wird, in der Jendes Sohn Ärger bekommt. Er hatte in der Schule rumgealbert. Daraufhin sagt seine Mutter: "Glaubst du Papa geht jeden Tag zur Arbeit, damit du im Unterricht spielen kannst?". Fie Zuschauer applaudieren.

Die Lesung von Imbolo Mbue ist die Auftaktveranstaltung der Salon-Saison. In der mächsten Woche ist Takis Würger mit seinem Debütroman "Der Club" im literarischen Salon.

Kira von der Brelie

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