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Kleist-Förderpreis geht an Thomas Köck

Stück zu Klima Kleist-Förderpreis geht an Thomas Köck

Noch keine 30 Jahre und schon mehrfach preisgekrönt: Autor Thomas Köck sahnte jetzt auch in Frankfurt (Oder) ab. Mit der Vergabe würdigte die Jury das Stück "paradies fluten".

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Der aus Österreich stammende Autor Thomas Köck ist mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker ausgezeichnet worden.

Quelle: dpa

Frankfurt (Oder). Der aus Österreich stammende Autor Thomas Köck ist mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker ausgezeichnet worden. Mit der Vergabe würdigte die Jury das Stück "paradies fluten", wie sie am Montag in Frankfurt (Oder) bekanntgab. Die Geburtsstadt des Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811) vergab den mit 7500 Euro dotierten Preis zusammen mit dem Kleist Forum, den Ruhrfestspielen Recklinghausen und der Dramaturgischen Gesellschaft. Die Auszeichnung ist für junge deutschsprachige Autoren gedacht.

Jury-Vorsitzender Florian Vogel sagte, der prämierte Theatertext sei maßlos in seiner Themenvielfalt und Bilderflut sowie durchzogen von plastischen Spielszenen und Prosa-Passagen. Der 29-jährige Köck, der aus Oberösterreich stammt, habe ein großes Thema gewählt, ohne zu werten oder dogmatisch zu werden. In der Begründung hieß es: "Alles dreht sich um den Kapitalismus und den Raubbau an der Natur, selbst wenn es um das Innerste des Familienlebens geht."

"paradies fluten" ist der erste Teil einer Klimatrilogie, deren zweiter Teil "paradies hungern" im Herbst am Landestheater Marburg uraufgeführt wurde. Der dritte Teil sei in Arbeit, berichtete Köck.

Köck ist in dieser Spielzeit am Nationaltheater Mannheim als Hausautor engagiert. Für seine Arbeiten erhielt er bereits den Osnabrücker Dramatikerpreis 2013 und den Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises 2015.

Der Kleist-Förderpreis ist mit der Uraufführung des Stücks verbunden. Die Inszenierung wird vom Staatstheater Mainz in Regie von Sara Ostertag erarbeitet. Die Premiere ist Anfang Juni zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen geplant. In der Oderstadt wird die Inszenierung am 6. Oktober während der Kleist-Festtage gezeigt. An dem Tag wird auch der Preis überreicht, um den sich diesmal 127 Autoren beworben hatten.

dpa

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