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Kunstfestspiele Herrenhausen ziehen positive Bilanz

Leitung von Ingo Metzmacher Kunstfestspiele Herrenhausen ziehen positive Bilanz

Bereits vor Ende der diesjährigen Kunstfestspiele Herrenhausen hat die Stadt Hannover am Freitag eine positive Bilanz der zweiten Ausgabe unter Leitung von Ingo Metzmacher gezogen. Am Sonntagabend werden die Kunstfestspiele voraussichtlich 13.700 Besucher gehabt haben.

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Bald länger in Herrenhausen? Ingo Metzmacher.

Quelle: Körner

Hannover. Der Intendant habe „erfolgreich die Neupositionierung fortgesetzt und das Festival mit unterschiedlichen Veranstaltungen für die Stadt weiter geöffnet“, teilte Oberbürgermeister Stefan Schostok mit.

Am Sonntagabend werden die Kunstfestspiele voraussichtlich 13.700 Besucher gehabt haben. Das sind etwa 1300 Zuschauer weniger als 2016 – allerdings gab es in diesem Jahr auch kein Massenereignis wie die „Gurre-Lieder“ mit hannoverschen Chören im Kuppelsaal. Die Auslastung der 18 diesjährigen Produktionen aus den Bereichen Musiktheater, Konzert, Theater, Performance und Installation, die in Herrenhausen, aber auch im Pavillon und im Capitol gezeigt wurden, wird wohl wieder über 90 Prozent liegen.

Metzmacher teilte mit, das Vertrauen, das das Publikum in das Festival setzte, wolle er „positiv für die Gestaltung der kommenden Ausgaben nutzen“. Bislang kann der Intendant zwar nur eine weitere Ausgabe planen – 2018 endet sein Vertrag in Herrenhausen. Allerdings mehren sich die Hinweise, dass sein Vertrag verlängert wird. Er selbst sagte, er sei „glücklich, dieses Festival leiten zu dürfen“. Und auch im Rathaus kann Metzmacher auf Rückhalt bauen. „Wir sind in sehr guten Gesprächen mit Ingo Metzmacher, die aber noch nicht abgeschlossen sind“, sagte Schostok am Freitag und kündigte eine Entscheidung für Juni an.

Die nächsten Kunstfestspiele dauern vom 18. Mai bis zum 3. Juni 2018. Ein wichtiger Programmpunkt steht schon fest: Im Kuppelsaal treffen sich Hunderte hannoverscher Musiker und Sänger für das Requiem von Berlioz.

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