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Der Neue Landerer-Tanzabend "Die Übersetzer"

Landerer & Company Der Neue Landerer-Tanzabend "Die Übersetzer"

Wer löscht das Licht? Der Letzte natürlich. Lou leistet einen düsteren und doch spannungsgeladenen Beitrag für „Die Übersetzer“, einen Tanzabend, der aus vier Choreografien von Felix Landerer & Company besteht.

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Vielarmig: Landerers Company tanzt „Übersetzer“.

Quelle: Gutknecht

Hannover. Ist die Kaffeemaschine aus, das Bügeleisen abgestellt, die Balkontür geschlossen? Menghan Lou und zwei weitere Tänzer versuchen, sich in ihrem Kontrollwahn zu überbieten, indem sie um eine Lampe herumhasten. Wer löscht das Licht? Der Letzte natürlich. Lou leistet einen düsteren und doch spannungsgeladenen Beitrag für „Die Übersetzer“, einen Tanzabend, der aus vier Choreografien von Felix Landerer & Company besteht.

Landerer bietet diesmal drei Tänzern aus seinem Ensemble die Chance, sich ebenfalls als Choreografen zu präsentieren. Neben ihm und Lou haben auch Simone Deriu und Jessica van Rüschen eigene Stücke kreiert, die jetzt im Rahmen der Tanzoffensive der Commedia Futura in der hannoverschen Eisfabrik Premiere hatten. Als verbindendes Motiv hat das Quartett den Begriff Heimat gewählt. Doch der wird großzügig interpretiert.

Nächste Vorstellung: Sonntag, 20 Uhr, Eisfabrik, Seilerstraße.

Landerer arbeitet als freier Choreograf in Hannover. Doch auch in anderen Städten gibt er Gastspiele; insbesondere in den Niederlanden hat er als Haus-Choreograf des Scapino-Balletts Rotterdam Erfolg. Tanzschaffende sind Weltreisende. Möglicherweise ist das der Grund, warum sich so viele von ihnen immer wieder mit Themen wie Fremdsein, Verlassen, Sehnsucht, der Fragilität von Beziehungen oder eben auch Heimat auseinandersetzen.

„Die Übersetzer“ spielen vor allem mit den Motiven Entwurzelung und Fremdsein. Alle laufen weg, kommen nie an, sind Ausgestoßene oder Teil einer Gruppe, aus der sie nicht ausbrechen können. Häufig ist das Licht kalt, der Sound (Christof Littmann) unruhig. Dazu passen die meist roboterhaften Bewegungen der Tänzer. Sind hier wirklich vier unterschiedliche Handschriften zu sehen? Irgendwie ähnelt doch alles sehr Landerers Stil.

Von Kerstin Hergt

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