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Top-Favoriten räumen Emmys ab

Renommierter Fernsehpreis Top-Favoriten räumen Emmys ab

Bei der Verleihung der Emmy Awards, der renommiertesten Fernsehpreise in den USA, haben die Top-Favoriten abgeräumt. Amazon ergatterte erstmals mit einer Eigenproduktion eine Trophäe in einer der meistbeachteten Kategorien.

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„Ich bin kein sehr fleißiger Mensch“

Peter Dinklage (46) erhielt für seine Rolle als Zwerg Tyrion Lennister in "Games of Thrones" einen Emmy als bester Nebendarsteller.

Quelle: dpa/EPA/PAUL BUCK

Los Angeles. Das Fantasy-Epos "Games of Thrones" wurde am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles als beste Drama-Serie mit einem Emmy ausgezeichnet. Nachdem er bereits acht Mal für diesen Preis nominiert war, gewann außerdem Jon Hamm den Emmy als bester Darsteller einer Drama-Serie für seine Rolle in der Serie "Mad Men", die in einer Werbeagentur in den 60er Jahren spielt. Es war seine letzte Chance, denn "Mad Men" wurde nach sieben Staffeln beendet.

Hamm zeigte sich bescheiden. Es sei "unmöglich, mit all diesen außergewöhnlichen Gentlemen genannt zu werden", sagte er mit Blick auf die ebenfalls nominierten Schauspieler. Als erste Schwarze wurde Viola Davis mit dem Emmy als beste Drama-Schauspielerin geehrt. Sie wurde für ihre Rolle in der ABC-Serie "How to Get Away with Murder" ausgezeichnet.

Vom Vater inspiriert

"Das einzige, was farbige Frauen von allen anderen trennt, sind Gelegenheiten", sagte Davis in ihrer Dankesrede. "Man kann keinen Emmy für Rollen gewinnen, die es einfach nicht gibt." Zur besten Comedy-Serie wurde die Polit-Satire "Veep" des Kabelsenders HBO gekürt, in der es um eine US-Vizepräsidentin geht. Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus bekam den Emmy als beste Komödien-Hauptdarstellerin.

Bester Komödien-Hauptdarsteller wurde Jeffrey Tambor mit seiner Rolle als Transsexuelle in der Amazon-Serie "Transparent". Er widmete seinen Emmy allen Transsexuellen. "Danke für Eure Geduld. Danke für Euren Mut. Danke für Eure Geschichten", sagte der Schauspieler. Auch "Tranparent"-Regisseurin Jill Soloway bekam einen Emmy. Ihr eigener Vater hatte sie zu der Serie inspiriert.

Mit den beiden Trophäen ergatterte das US-Internetunternehmen Amazon erstmals Emmys in den renommiertesten Kategorien. Amazon Studios hat sich in kurzer Zeit einen Platz in der US-Fernsehlandschaft erobert und macht nun Pionieren beim Internetfernsehen wie Netflix Konkurrenz. "Transparent" wurde bereits mit zwei Golden Globes ausgezeichnet.

afp

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