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Malkovich bekommt CineMerit Award

Filmfest München Malkovich bekommt CineMerit Award

Beim Filmfest München am 24. Juni bis zum 2. Juli erhält der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent John Malkovich („Burn after Reading“), den CineMerit Award. Veronica Ferres darf die Laudatio auf Malkovich halten - sie stand in „Klimt“ mit ihm vor der Kamera.

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John Malkovich bekommt in München einen CineMerit Award.

Quelle: dpa

Berühmte Namen präsentiert der scheidende Chef des Filmfests München, Andreas Ströhl, beim Festival vom 24. Juni bis zum 2. Juli. Angekündigt hat sich etwa John Malkovich („Burn after Reading“): Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent wird mit dem CineMerit Award geehrt, ebenso wie der georgische Regisseur Otar Iosseliani. Der Independent-Filmer Tom DiCillo präsentiert eine Retrospektive seiner Filme, darunter die Dokumentation „When you’re strange“ über die Kultrocker von „The Doors“. Und Hollywood-Produzent Roger Corman kommt zur Deutschlandpremiere der Dokumentation „Corman’s World“.

„Dies ist unser bestes Programm seit langem“, sagte Ströhl, der das Filmfest seit 2004 führt, am Montag bei der Programmvorstellung. Die Filme und die Gäste versprächen ein „rauschendes Fest des Films“. Damit liegt Ströhls Abschiedsprogramm auf der Linie der künftigen Filmfestchefin Diana Iljine, die das Festival ab 2012 verantworten wird und den Glamourfaktor erhöhen will.

Natürlich dürfen auch Filmnamen aus Deutschland nicht fehlen - wie Rainer Kaufmann mit dem Heimatkrimi „Föhnlage“, Hans Steinbichler und Dominik Graf mit neuen Krimi-Folgen von „Polizeiruf 110“. Veronica Ferres darf die Laudatio auf Malkovich halten - stand sie doch in „Klimt“ mit ihm vor der Kamera.

Auch die internationale Filmwelt hat viele berühmte Namen im Programm: Natalie Portman in „Hesher“, Nicole Kidman in „Rabbit Hole“ oder Keanu Reeves in „Henry’s Crime“. Und Edith-Piaf-Darstellerin Marion Cotillard sorgt für französisches Sommergefühl in „Kleine wahre Lügen“.

Thematisch setzen sich viele Filme mit dem Schicksal von Kindern auseinander, so etwa zur Eröffnung „Der Junge mit dem Fahrrad“ der belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne. Es ist eine bewegende Geschichte über ein Heimkind, das seinen Vater sucht. Aki Kaurismäki erzählt in „Le Havre“ von einem afrikanischen Flüchtlingsjungen, während der Fernsehfilm „Homevideo“ sich mit Internet-Mobbing unter Schülern auseinandersetzt. „Wie geht die Gesellschaft mit ihren Kindern um? Das ist eine Frage, die offenbar viele Filmemacher aus den verschiedensten Ländern beschäftigt“, sagte Ströhl.

dpa

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