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Mediengruppe aus Katar kauft US-Filmstudio

Miramax Mediengruppe aus Katar kauft US-Filmstudio

Binnen weniger als 25 Jahren wechselt das US-Filmstudio Miramax zum dritten Mal den Besitzer: Eine Mediengruppe aus Katar hat das Kult-Studio, von dem untern anderem "Pulp Fiction" produziert wurde, gekauft. Der Preis: Angeblich eine Milliarde Dollar.

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"Pulp Fiction" ist einer der Kultfilme, die vom Miramax-Studio produziert wurden.

Quelle: WDR

Los Angeles. Das US-Filmstudio Miramax, Produzent von Erfolgsfilmen wie "Pulp Fiction", "Der englische Patient" oder "No Country for Old Man", ist an die Mediengruppe BeIN aus Katar verkauft worden. Miramax werde als unabhängiger Produzent von Filmen und TV-Serien weitergeführt, teilten die neuen Eigentümer am Mittwoch mit. BeIN betreibt Sport- und Filmkanäle in 24 Ländern in Nahost, Nordafrika, Europa und den USA.

Miramax war 1979 von Harvey und Bob Weinstein gegründet worden, die das Studio 1993 für 60 Millionen Dollar an Disney verkauften. Mehr als zehn Mal so viel zahlte eine Investorengruppe 2010 für Miramax. Zu den Investoren gehörte der Immobilienentwickler Ron Tutor, die Beteiligungsgesellschaft Colony Capital und die Qatar Investment Authority, an die Tutor seine Anteile später verkaufte.

Colony und Qatar suchten seit mindestens einem Jahr nach einem Käufer für Miramax. Sie forderten einen Preis von einer Milliarde Dollar (921 Millionen Euro). Wieviel BeIN nun zahlte, wurde nicht mitgeteilt.

afp

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