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Mode und Musik bei Masala-Festival

Vom 4. bis 15. Juli Mode und Musik bei Masala-Festival

Es wird bunt im Raschplatz-Pavillon: Das Masala-Festival präsentiert vom 4. bis zum 15. Juli die „Solomonic Fashion Show“. Außerdem steht bei dem Weltbeat-Fest in Hannover auch viel Musik auf dem Programm.

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Modisches Äthipien: Designerin Meron Biruk (rechts) mit drei ihrer Models.

Quelle: Wilde

Hannover. Da staunten die Passanten auf dem Andreas-Hermes-Platz hinter dem Raschplatz-Pavillon aber: Auf dem steinernen Steg des künstlichen Tümpels posierten vier schöne junge dunkelhäutige Frauen in ebenso schönen bunten Kleidern für die Fotografen. Die kostenlose Catwalk-Show hatte einen Grund: Die Damen werben für eine Modenschau, die erstmals Teil des Masala-Festivals (4. bis 15. Juli) sein wird.

Mode bei Masala? Gibt es eigentlich jedes Jahr durch die vielen Kulturen, die das Festival seit 18 Sommern nach Hannover lockt. Doch diesmal steht sie auch einmal im Mittelpunkt: Am 7. Juli wird für die „Solomonic Fashion Show“ der große Saal im Raschplatz-Pavillon umgebaut, so dass die zehn Models die Kollektion auch mitten im Publikum präsentieren können. Wie zu erwarten, ist die Show eng an das Masala-Konzept geknüpft, sie soll eine Brücke schlagen zwischen den europäischen Modemetropolen und der afrikanischen, speziell der äthiopischen Kultur.

Designerin Meron Biruk stammt aus Äthiopien, lebt und arbeitet aber seit Jahren in Europa. „Es geht auch darum, zu zeigen, dass in Äthiopien nicht nur Armut herrscht, sondern das Land auch eine reiche Kultur hat“, sagt Biruk, die nicht mit teuren Topmodels arbeitet, sondern mit „Mädels von nebenan“.

Ganz ohne Musik kommt der Abend natürlich nicht aus. Neben Jongleur Abdurazak Reshid Adem, der mit Andre Hellers Tourneeproduktion „Afrika! Afrika!“ unterwegs war, wird die äthiopische Formation Krar Collective den Besuchern nach der Modenschau Beine machen - wenn auch nicht so schöne wie die von Meron Biruks Models.

Masala wird in Hannover an zwei weiteren Orten zu Gast sein: Im Schauspielhaus gastiert am 11. Juli die tunesische Sängerin und Komponistin Emel Mathlouthi, die mit ihrer Musik zu einer wichtigen Symbolfigur des Arabischen Frühlings wurde und den Abend den tunesischen Revolutionären widmet. Erstmals wird Masala auch im Béi Chéz Heinz am Fössebad gastieren – mit der französischen Afro-Dub-Punk-Balkan-Chanson-Truppe Ma Valise am 5. Juli. „Die passen da genau rein“, sagt Masala-Macher Christoph Sure.

In der Region gastiert das Festival unter anderem mit Gadjo aus Spanien und Ayasso aus Hannover auf dem Gut Adolphshof in Hämelerwald (8. Juli), mit der Französin Cécile Corbel im Schloss Landestrost Neustadt und Shunsuke Kimura und Etsuro Ono im Hermannshof Völksen (12. Juli).

Alle Infos: www.masala-festival.de.

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Foto: Mit Phantasie-Kostümen ziehen im Mai 2010 Teilnehmer der Masala-Kinderkaravane durch die Innenstadt von Hannover.

Ab 4. Juli heißt es Bühne frei für Weltmusik, denn das „Masala“-Festival startet in Hannover und anderen Orten in der Region.

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