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Sasha Waltz kommt zu den Ostertanztagen

Festival in Hannover Sasha Waltz kommt zu den Ostertanztagen

Vom 21. bis 28. März finden in Hannover die Ostertanztage statt. Mit dabei: Sasha Waltz & Guests mit Strawinskys "Sacre" und das Leipziger Ballett mit Mario Schröders getanzter Version des "Requiems" von Wolfgang Amadeus Mo­zart.

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Sasha Waltz & Guests mit Strawinskys "Sacre".

Quelle: Bernd Uhlig

Hannover. Ostern wird getanzt. Das ist seit 13 Jahren so. Denn so lange schon gibt es die "Ostertanztage" in der Oper. In diesem Jahr dient das Festival (das vom 21. bis zum 28. März läuft) auch der Rückschau auf die zehnjährige Arbeit von Ballettchef Jörg Mannes an der Staatsoper Hannover. Unter dem Titel "Ein Stück Zeit" zeigt eine Ausstellung im Opernhaus, wie sich die Tanzcompagnie von Jörg Mannes in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat.

Und natürlich werden die Tänzer auch auf der Bühne zu sehen sein. Am Mittwoch, 23. März, hat "Three is a Party" Premiere, ein Ballettabend aus drei Teilen. Jörg Mannes ist mit "Heroes" dabei, einer Produktion, in deren Mittelpunkt die Helden des Tanztheaters stehen sollen: die Tänzer. Die Musik dazu stammt von Philip Glass, der wiederum auf David Bowies "Heroes" zurückgreift. Die Erinnerung an den gerade verstorbenen David Bowie war nicht beabsichtigt; "Es ist ein trauriger Zufall" sagt Jörg Mannes. Jiri Bubenícek, der früher unter John Neumeier beim Hamburg Ballett getanzt hat, und Nils Christe, der 2013 für das Ballett in Hannover "Augen. Spiegel. Seele" choreografiert hat, werden die anderen beiden Teile beisteuern: "Les Jeux jaloux" zu Musik von Mozart und Haydn (Bubenicek) und "Fünf Gedichte" nach den Wesendonck-Liedern von Richard Wagner (Christe).

Zwei Gastspiele wird es bei den Ostertanztagen geben. Am Sonnabend, 26. März, ist die Compagnie der Choreografin Sasha Waltz mit "Sacre" im hannoverschen Opernhaus zu Gast. Im Zentrum der dreiteiligen Produktion (die 2013 in Brüssel uraufgeführt wurde) steht Igor Strawinskys "Le Sacre des Printemps". Ergänzt wird das von Claude Debussys "L'après-midi d'un faune" und der "Scéne d'Amour" aus "Roméo et Juliette" von Hector Berlioz.

Eröffnet werden die Ostertanztage vom Leipziger Ballett. Das präsentiert am Dienstag, 22. März, Mario Schröders Choreografie "Mozart Requiem". Schröder, der in dieser Arbeit der Musik Mozarts Texte des italienischen Schriftstellers Pier Paolo Pasolini gegen­über stellt, ist in Hannovers Tanzszene kein Unbekannter: Er choreografierte auch den "Chaplin"Abend, der vor zwei Jahren mit großem Erfolg in der Oper zu sehen war.

Zu den Ostertanztagen gehört auch in diesem Jahr ein umfangreiches Rahmenprogramm. Acht Workshops für Tanzfreudige sind geplant. Es wird Ballettaktionen für Kin­der und Senioren geben. Am Montag, 28. März, werden die Ergebnisse aus den Workshops präsentiert. An diesem Abend werden wahrscheinlich mehr als 180 Mitwirkende auf der großen Bühne des Opernhauses stehen. 

Wer mitmachen will, kann sich unter (0551) 99991062 bei der theaterpädagogischen Abteilung der Oper anmelden.

Von Ronald Meyer-Arlt

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