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Ottmar Liebert im Pavillon: Flamenco trifft Reggae

Konzert Ottmar Liebert im Pavillon: Flamenco trifft Reggae

Was Flamenco und Reggae gemeinsam haben, das zeigte Gitarrenvirtuose Ottmar Liebert gemeinsam mit seiner Band Luna Negra am Montagabend im Pavillon vor rund 300 Zuhörern. Dort präsentierte er sein neuestes Album "Waiging n Swan" auf dem er neben seinen eigenen Stücken auch Songs von Bob Marley spielt.

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Ottmar Liebert & Luna Negra.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Ottmar Liebert betritt schweigend die Bühne. Der Mann mit der braunen Stoffhose, dem schlichten Longsleeve und den Birkenstock-Latschen setzt sich hin, zieht die Schuhe aus und versinkt ohne ein Wort zu sagen in sein Gitarrenspiel - unterstützt von den Musikern der Formation Luna Negra. Eigentlich hat Liebert sich dem Flamenco verschrieben. Für seine Kompositionen wurde er sechs Mal für einen Grammy nominiert. Seine Alben erreichten Gold und Platin. Im Pavillon ging es dem Gitarrenvirtuosem aber auch um einen anderen Stil: den Reggae. Neben Eigenkompositionen wie "Shadow" spielte er auch Lieder von Bob Marley, etwa "Jammin'" oder "Could you be loved".

All diese Songs sind auf Lieberts neuestem Album "Waiting n Swan" zu finden, auf dem er die Gemeinsamkeiten der beiden Musikrichtungen aufzeigt. Dazu lässt er vor allem seine Gitarre sprechen - gesprochene Worte gibt es an diesem Abend kaum. Nur kurz vor der Pause unterbricht er sein Schweigen: "Flamenco hat eine ganze Menge Einflüsse aus der Karibik", sagt er. Er sei sehr mit Reggae verwandt. "Mit diesem Album wollte ich die Verbindung zeigen, beide Richtungen gleichzeitig spielen." Das gelingt an diesem Abend. Zwei Stunden lang zeigt Liebert, was er an der Gitarre kann - und das ist beeindruckend. 

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Von Lisa Malecha

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