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Perpetuum Jazzile eröffnen A-cappella-Woche

Theater am Aegi Perpetuum Jazzile eröffnen A-cappella-Woche

Was mit der menschlichen Stimme alles möglich ist – das zeigen 15 Ensembles aus sieben Ländern bei der 17. A-cappella-Woche. Dabei sind bis zum nächsten Sonntag Kompositionen der Renaissance und des Barock zu hören sowie Beatboxing und Jazz, Rap und Loop-Technik.

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Der Auftakt der A-cappella-Woche im Theater am Aegi.

Quelle: Malecha

Hannover. Den Auftakt dieser Gesangswoche haben viele  Besucher am Sonnabend mit den Sängern von Vivid Voices und Perpetuum Jazzile gefeiert. Beginnen durften im Theater am Argi die rund 45 Sänger von Vivid Voices aus Hannover. Sie sind ein Ensemble mit Stimmgewalt, und das liegt nicht allein an der Zahl der Musiker. Auch die Solisten überzeugen mit ihren Stimmen. Der Jazz- und Pop-Chor präsentierte unter anderem mit seinem Gast Sam Robsen aus London das Arrangement „Circle of Life“ aus dem Musical „König der Löwen“.

Den Auftakt dieser Gesangswoche haben viele  Besucher am Sonnabend mit den Sängern von Vivid Voices und Perpetuum Jazzile gefeiert. Beginnen durften im Theater am Argi die rund 45 Sänger von Vivid Voices aus Hannover. Sie sind ein Ensemble mit Stimmgewalt, und das liegt nicht allein an der Zahl der Musiker. Auch die Solisten überzeugen mit ihren Stimmen. Der Jazz- und Pop-Chor präsentierte unter anderem mit seinem Gast Sam Robsen aus London das Arrangement „Circle of Life“ aus dem Musical „König der Löwen“.

Nach 30 Minuten steht dann der Hauptact Perpetuum Jazzile – eine Gruppe aus Slowenien – auf der Bühne. Die 40 Sänger von Perpetuum Jazzile begeistern sofort mit ihrer Mischung aus Pop, Funk, Folk und Gospel. „Wir selber nennen es Vokalekstase“, sagt einer von ihnen. „Das geht aber nur, wenn die Zuschauer mitmachen: Also tanzt, steht auf, schreit und singt, wenn ihr wollt.“ Doch die Extase greift nicht so ganz auf das Publikum über. Nur vereinzelt hört man mutige Zuschauer die Hits von Queen, Abba, Adele und anderen mehr mitsingen.

 Rund 40 Sänger von Perpetuum Jazzile haben im Theater am Aegi die 17. internationale A-cappella-Woche eröffnet.

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Dennoch, so wirklich still sitzen bleiben, das geht auch nicht. Und so sieht man schon nach kurzer Zeit die Köpfe im Takt mitwippen- Am sichtbarsten wird das, als die slowenischen Gesangskünstler deutsche Lieder wie „Atemlos“ von Helene Fischer, „Auf uns“ von Andreas Bourani und ihr Medley „Deutsch gemischt“ –  mit Liedern von Nena, Lena, Modern Talking und vielen mehr – singen. Bei der Zugabe springt der Funke dann über, und die Zuschauer singen mit. Das „Vokal-Orchester“ überzeugt nicht nur als Gesamtpaket, auch die Soli sind stimmgewaltig und abwechslungsreich.

Beeindruckend sind auch die Beatboxer, die zwei Stunden lang fast ohne Unterbrechung ihre Rhythmen liefern. Ein gelungener Auftakt der 17. internationalen A-capella-Woche. Am Sonntag wird es dann deutlich experimenteller: Im Kulturzelt Hannover präsentieren die vier Finninnen von Tuuletar ihren „Vokal Folk Hop“ vor rund 170 Zuschauern. Johanna Kyykoski, Piia Säilynoja, Venla Ilona Blom und Sini Koskelainen kombinieren finnischen Gesang, Folk, Weltmusik, starken Beats und Grooves. So entsteht eine Mischung aus Volksmusik, Dubstep und Hip Hop, die sie mit ausgefallenen Techniken wie dem aus Lappland stammenden Joiken und Kehlgesang noch ungewöhnlicher machen.

Von Lisa Malecha

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