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Kultur „Planet der Affen: Prevolution“ erobert Platz eins der Kinocharts
Nachrichten Kultur „Planet der Affen: Prevolution“ erobert Platz eins der Kinocharts
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15:37 15.08.2011
„Planet der Affen: Prevolution“ hat Platz eins der Kinocharts erobert. Quelle: Paramount
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Berlin/Los Angeles

In dem Actionfilm sucht der Forscher Will Rodman (James Franco) im Versuch an Primaten nach einem Wirkstoff gegen Alzheimer. Durch die genetische Manipulation im Labor werden die Affen jedoch superintelligent und hecken einen Plan aus, wie sie sich ihrer Peiniger entledigen können. Der Stoff stammt aus dem gleichnamigen Roman von Pierre Boulle. Der „Planet der Affen“ war 1968 mit einer anderen Story zum ersten Mal in den Kinos, damals mit Charlton Heston in der Hauptrolle.

Mit ihrem ersten 3-D-Abenteuer wurden „Die Schlümpfe“ auf den zweiten Rang verwiesen. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ rutschte von Platz zwei auf die dritte Position. Als Neueinsteiger schaffte es „Resturlaub“ über einen Mann in der Midlifecrisis auf Platz vier. „Cars 2“ rangiert auf dem fünften Platz.

Die Top-5-Filme wurden vom 11. bis 14. August in 321 Sälen der CinemaxX-Gruppe (etwa 86.000 Plätze) ermittelt.

„Planet der Affen“ auch in den US-Kinos knapp vorn

Der Vorsprung ist nur gering, aber noch behaupten sich die Affen an der Spitze der Kinocharts: In den USA und Kanada spielte der „Planet der Affen: Prevolution“ nach vorläufigen Angaben vom Montag weitere 27,5 Millionen Dollar ein. Damit hat der Überraschungshit des Spätsommers bisher 104,9 Millionen Dollar allein in Nordamerikas Kinokassen gespült. Ihm folgt das neue Südstaatendrama „The Help“ dicht auf den Fersen, berichtete die „Los Angeles Times“ am Montag.

Die Disney-Verfilmung eines Bestsellerromans von Kathryn Stockett mit Emma Stone und Viola Savis startete auf dem heimischen Markt mit 25,5 Millionen Dollar. Der Film über den Rassenkonflikt im Amerika der 1960er Jahre handelt von einer jungen weißen Frau, die allen Konventionen zum Trotz schwarze Hausangestellte interviewt, um ein Buch über ihre Herausforderungen schreiben. Das Rassendrama kommt Mitte November in deutsche Kinos.

Auf Platz drei der Charts landete der fünfte Teil der Horrorserie „Final Destination“ mit enttäuschenden 18,4 Millionen Dollar, schreibt das Blatt. Der in 3-D angebotene Schocker läuft Ende August in Deutschland an. Er handelt von dem Einsturz einer Autobrücke mit vielen Toten. Die Überlebenden werden vom „Bösen“ verfolgt und müssen immer wieder um ihr Leben kämpfen.

„Die Schlümpfe“ nahmen an ihrem dritten Wochenende in US-Kinos die 100-Millionen-Dollar-Hürde. Neueinnahmen von 13,5 Millionen sicherten den liebenswerten blauen Winzlingen Platz vier der Nordamerika-Charts. Die neue Actionkomödie „30 Minutes or Less“ musste sich mit einem Startergebnis von 13 Millionen Dollar und Platz fünf begnügen. Eine bittere Enttäuschung für deren Stars, Jesse Eisenberg und Reuben Fleischer. Im zweiten Teil der „Zombieland“-Serie wird ein Pizza-Lieferant zur Beihilfe beim Banküberfall gezwungen.

Noch härter muss allerdings das „Glee“-Team schlucken. Die Filmversion eines Konzerts mit den Stars der erfolgreichen TV-Serie startete am Wochenende mit einem Ticketverkauf in Höhe von lediglich 5,7 Millionen Dollar und kam damit gerade mal auf Platz elf der Charts.

dpa/tfi

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