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Maria Mena verzaubert im Capitol

Konzert in Hannover Maria Mena verzaubert im Capitol

Ganz in Schwarz gekleidet traten Maria Mena und ihre fünfköpfige Band ins Scheinwerferlicht im Capitol. Nach über einem Jahr Auszeit ist die Norwegerin wieder auf Tournee. Jetzt stellte sie in Hannover vor gut 400 Zuhörern ihr siebtes Album „Growing Pains“ vor.

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Traumhafte Melodien: Maria Mena.

Quelle: Heusel

Hannover. Ihren Durchbruch schaffte die Popmusikerin bereits im Alter von 16 Jahren. Ihr erstes Album kam 2002 bei Sony Music heraus und kletterte schnell die skandinavischen Charts hinauf. Drei Jahre und zwei Alben später, heimste die damals Neunzehnjährige schon europaweit Preise ein und spielte internationale Tourneen. Nun ist sie Dreißig, und einiges hat sich verändert.

Die norwegische Popmusikerin und Songschreiberin Maria Mena hat ein Konzert im Capitol Hannover gegeben.

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„Nach meiner letzten Tour hatte ich eine sechsmonatige Schreibblockade,“ erzählt sie den gut 400 Zuschauern. Die Blockade war vor allem ihrem Liebesleben geschuldet; 2014 trennte sich Mena nach zweijähriger Ehe von dem norwegischen Journalisten Eivind Sæter. Die darauffolgende Zwangspause wurde dann unerwartet durch ihr Unterbewusstsein unterbrochen. Denn sie begann Melodien zu träumen, die sie dann am Tage zu neuen Songs formte.

Diese Lieder klingen ein wenig dunkler und synthetischer, als noch zu ihren Anfangszeiten. Wie alle ihre Lieder sind auch die neuen Texte sehr persönlich, aber ihre Musik klingt weniger mädchenhaft, sondern selbstbewusst und erwachsen. Zwar singt sie immer noch von Liebe und Verlust, aber nun scheint das Fazit jedes Songs viel betonter: Steh auf, wenn du fällst. Lass dich nicht verbiegen.

Ihre Pop-Balladen sind in einer sehr gut koordinierten Show aus Licht und Ton verwoben. Man merkt die 15-jährige Bühnen-Erfahrung und doch ... in ihren Ansagen wirkt sie wieder so nahbar und ehrlich, dass der folgende Song stets so intim wirkt, wie ein Tagebuch-Eintrag. Ein Traumtagebuch in diesem Fall.     

Von Felix Müller

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