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Rapper Megaloh bittet zum Tanz

Konzert im Musikzentrum Rapper Megaloh bittet zum Tanz

Der Rapper Megaloh präsentiert sein neues Album „Regenmacher“ vor rund 400 Fans im Musikzentrum Hannover. Die Fans des durchtrainierten 35-jährigen Berliners tanzten zu Hip-Hop mit vielen Reggae- und Jazzeinflüssen. 

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Ganz nett: Rapper Megaloh.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Dass dies kein normales Hip-Hop-Konzert werden wird, ist schnell zu merken. Neben dem üblichen DJ-Pult stehen da auch ein Saxofonist und ein Trompeter auf der Bühne im Musikzentrum. Doch wer Megalohs neues Album „Regenmacher“ kennt, wusste, worauf er sich einlässt: Hip-Hop mit vielen Reggae- und Jazzeinflüssen.

400 Fans haben die Show von Rapper Megaloh im Musikzentrum gefeiert. 

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Der 35-jährige Rapper hat sich verändert – äußerlich und musikalisch. Durchtrainiert und frisch rasiert begrüßt er seine rund 400 Fans. Die kennen seine Texte, sie brauchen keine Aufforderung, um mitzumachen, sie sind von Anfang an dabei. Kaum, dass Megaloh die Bühne betritt, verändert sich die zuvor kühle Stimmung im Club in eine subtropische Klimazone. Dass der Berliner diese beeindruckende Energie auf der Bühne hat, mag vielleicht auch daran liegen, dass Hannover erst die zweite Station auf seiner Tour ist. Auf jeden Fall scheint es der geeignete Ort für Experimente zu sein: Zu seinem neuen Lied „Zug“ führt er eine lange Polonäse durch das Musikzentrum an. Uchenna van Capelleveen, wie Megaloh mit bürgerlichem Namen heißt, ist nicht der unnahbare Rapper. Er bedankt sich für die Ticket- und CD-Käufe, die ihn hoffentlich endlich seinen Brotjob als Lagerist kündigen lassen. Vom Größenwahn (griechisch Megalomanie), nach dem er sich benannt hat, ist nichts mehr zu spüren.

Nach rund 60 Minuten geht die Band das erste Mal von der Bühne und die Fans schaffen es mit Sprechchören, sich eine Zugabe zu erarbeiten, bei der auch die Klassiker wie „Whiskey Cola“ und „Live MCs“ nicht fehlen dürfen.
Sieben Lieder später ist die Fitnessübung aus Singen, Tanzen, Springen und Schattenboxen vorbei. Sowohl Rapper als auch Publikum sind durchgeschwitzt und glücklich.

Von Susanne Kolbeck

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