Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Sängerin Joy Fleming ist tot
Nachrichten Kultur Sängerin Joy Fleming ist tot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:22 28.09.2017
Joy Fleming. Quelle: dpa
Anzeige
Sinsheim

„Sie haben die beste Stimme, die ich je in Deutschland gehört habe“ – dieses Lob für Joy Fleming kam aus berufenem Munde. Janis Joplin lobte Flemings Dreioktavenstimme, als die im Vorprogramm ihres Frankfurt-Konzert auftrat. Die 1944 als Erna Raad in der Pfalz geborene Tochter einer Verkäuferin kam durch die amerikanischen GIs an ihrem späteren Wohnsitz Mannheim zu der Musik ihres Lebens – dem Soul und Blues.

Sie sang Soul, Blues und Schlager, berühmt wurde sie mit dem Grand-Prix-Beitrag „Ein Lied kann eine Brücke sein“: Die Mannheimer Sängerin Joy Fleming ist tot.

Ihre Karriere wurde zunächst von Brücken bestimmt. 1975 trat sie für Deutschland mit „Ein Lied kann eine Brücke sein“ beim Grand Prix d’Eurovision in Stockholm auf, dem Vorgänger des ESC, und wurde nur drittletzte. Ihr „Neckarbrücken-Blues“, spontan bei einer Session eingesungen, wurde hingegen zu ihrem Markenzeichen. Der erste echte Blues in deutscher Mundart, ihrem Mannheimer Dialekt.

Seit 40 Jahren lebte Joy Fleming mit ihrem Partner und Musikerkollegen Bruno Masselon auf einem Bauernhof mit angeschlossenem Studio in Sinsheim bei Mannheim.

Im Jahr 2017 sind bereits mehrere Prominente gestorben – darunter Politiker, Schauspieler, Sportler und Musiker. Eine Übersicht.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Besetzung der Berliner Volksbühne ist nach gut einer Woche beendet. In dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz hatten sich bis Donnerstag noch 21 Versprengte aufgehalten, die ihren Protest aufrecht hielten. Einige von ihnen mussten die Beamten heraustragen.

28.09.2017

Performance und Installation in Kippfiguren: Marc Camille Chaimowicz und das Studio for Propositional Cinema ist bis 7. Januar 2018 in der Kestnergesellschaft zu sehen. Unter anderem zu sehen: der Naziskalp aus Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“.

Daniel Alexander Schacht 01.10.2017
Kultur Gerd Dudenhöffer im Pavillon - Heinz Becker ist reif für den Ruhestand

Dem Völkischen aufs Maul geschaut: Gerd Dudenhöffer gastiert als Heinz Becker im Pavillon – und zeigt dabei, dass die Figur eigentlich aufs Altenteil gehört.

27.09.2017
Anzeige