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So wird das Opernhaus für den Ball vorbereitet

Staatsoper Hannover So wird das Opernhaus für den Ball vorbereitet

Bühne frei für Traumwelten: An diesem Freitag und Sonnabend verwandelt sich das Opernhaus in eine zauberhafte Ballkulisse für zwei rauschende Nächte. Über 100 Helfer verwandelt dafür das Haus in ein Reich der Träume.

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In nur wenigen Tagen muss das gesamte Opernhaus umgebaut werden.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Ein großes gesellschaftliches Ereignis wirft traumhafte Schatten voraus: Im Opernhaus sind derzeit mehr als 100 Helfer damit beschäftigt, das Haus für den Opernball in ein zauberhaftes Reich der Träume zu verwandeln. Noch liegen die extra gefertigten Säulen, farbenfrohen Teppiche und zarten Lampen auf der Bühne und in den Gängen – aber bis morgen Abend wird alles an Ort und Stelle sein. Dann begrüßen die Hausherren der Oper rund 2200 Gäste – einige Restkarten sind noch zu haben – zum ersten Ballabend unter dem Motto „Wie im Traum“.

Noch aber sieht alles mehr nach Alp-, denn nach Wunschtraum aus. „Die Floristen wollen noch 600 Leuchterspitzen per Hand zurechtbiegen, um dort frische Blüten zu drapieren“, sagt Produktionsleiterin Nicola Albrecht. Für die Dekoration ist Bühnenbildnerin Anja Lütgens verantwortlich, der schachbrettartige Tanzboden liegt ihr besonders am Herzen. Aber auch der ist noch nicht fertig, anders als die 8 mal 23 Meter große Mohnwand, das Herzstück der traumhaften Kulisse im ersten Stock, für das Theatermaler Andreas Scholz einen ganzen Monat lang im Einsatz war. „Das Traum-Motto ist ideal, weil es fast ausschließlich positive Assoziationen gibt“, so Albrecht. Und so darf im Opernhaus sowohl der Traum vom Fliegen als auch von der Liebe zumindest optisch geträumt werden.

Freitag und Sonnabend lädt die Oper zu ihrem jährlichen Opernball ein. Die Vorbereitungen hierfür sind in vollem Gange.

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Derweil sind vor der Hauptbühne bereits elf Stuhlreihen verschwunden, die restlichen werden abgedeckt. Die Seitenbühne hat sich geöffnet für surreale Welten, in denen Alice im Wunderland genauso vorkommt wie der Sommernachtstraum. Im Marschnersaal wird alles gelb, hier fährt ein Schiff der Träume dem Sonnenuntergang entgegen. „Die Gäste dürfen in dieser Deko ihren Fantasien freien Lauf lassen“, so Albrecht, die vor 17 Jahren selbst als Musicaldarstellerin auf dieser Opernbühne gestanden hat. Die JoJo-Bar wird zudem kurzfristig in eine Alptraum-Bar umgewandelt, um auch die Schattenseiten der Traumwelt zu thematisieren. Allerdings gibt es hier nur leckere Drinks – in Maßen genossen kein Grund für schlechten Schlaf.

Das Motto für den nächsten Ball entsteht übrigens schon gegen Ende der zweiten Ballnacht. „Nach dem Ball ist vor dem Ball“, sagt Albrecht. Und mindestens sechs Monate vor dem Großereignis beginnt die konkrete Planung. Zum Umsetzen dieser Ballträume bleibt den Mitwirkenden­ dann weitaus weniger Zeit – schließlich stehen fünf Tage vor dem ersten Walzer noch die Sänger auf der Opernbühne.

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