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Tillmans erhält Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie

Auszeichnung Tillmans erhält Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie

Der Fotograf Wolfgang Tillmans erhält den Kulturpreis 2009 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Das Werk des in London lebenden Deutschen sei einflussreich, stilbildend und habe den Wirkungskreis der Photographie in ungewöhnlicher Art und Weise erweitert.

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Erhält den Kulturpreis 2009 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh): Fotograf Wolfgang Tillman.

Quelle: Ralf Decker

So begründete die Gesellschaft am Donnerstag in Köln ihre Entscheidung. Das umfassende und vielfältige Oeuvre Tillmans sei vor allem durch Beobachtung seiner Umwelt, einem bewussten künstlerischen Spiel zwischen Perfektion und Imperfektion sowie konsequenten und innovativen Präsentationsformen geprägt.

Der 1968 in Remscheid geborene Künstler hatte zunächst mit Aufnahmen von Subkulturen für Aufmerksamkeit gesorgt. Er erarbeitete sich einen Ruf als authentischer und prominenter Zeuge aktueller gesellschaftlicher Strömungen, der mit seiner Arbeit gängige Sichtweisen von Wirklichkeit in Frage stellt, hieß es weiter.

Ein wichtiger stilprägender Aspekt seines Schaffens sind seine eigenwilligen musealen Ausstellungskonzepte. Dazu gehören die vielteiligen Wandinstallationen, in denen verschieden große Abzüge zum Teil ungerahmt mit Klebeband an der Wand befestigt werden.

Der Kulturpreis wird seit 1959 verliehen. Die diesjährige Preisübergabe ist für den 3. Oktober im Heidelberger Kunstverein im Rahmen des 3. Fotofestivals Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg geplant.

ddp

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