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„Transformers 3“ mit drittbestem Filmstart der Kinogeschichte

Actionspektakel „Transformers 3“ mit drittbestem Filmstart der Kinogeschichte

Einen Kassenknüller haben alle erwartet – schließlich hat „Transformers 3“ fast 200 Millionen Dollar gekostet. Die Investition zahlt sich tatsächlich aus: Das Actionspektakel hat nach dem ersten Wochenende fast die doppelte Summe eingespielt.

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„Transformers 3“ hat den drittbesten Filmstart der Kinogeschichte hingelegt.

Quelle: Paramount

New York/Baden-Baden. Der Actionfilm „Transformers 3“ hat US-Medien zufolge den drittbesten Start der Kinogeschichte hingelegt. Nach Angaben des „Hollywood Reporter“ vom Sonntag spielte der Film an seinem ersten Wochenende weltweit 372 Millionen Dollar ein. Lediglich „Harry Potter und der Halbblutprinz“ und „Spider-Man 3“ seien besser angelaufen. Auf dem Heimatmarkt USA und Kanada waren es 97,4 Millionen Dollar – gut sieben Millionen mehr als bei „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“, dem bisherigen Spitzenreiter des Jahres.

Das verfilmte Spielzeug, in der Hauptrolle wie in den beiden Vorgängern Shia LaBeouf, gibt der Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969 einen neuen Dreh. Demnach war der Wettlauf von Amerikanern und Russen nur der Versuch, ein auf der dunklen Seite des Mondes abgestürztes Raumschiff von Außerirdischen zu bergen. Deshalb hat der Film im Original auch den Untertitel „Dark of the Moon“. Die Produzenten haben die gut zweieinhalb Stunden Film erneut genutzt, um jede Menge Schleichwerbung unterzubringen.

Der Zweitplatzierte schafft nur gut ein Viertel des Ergebnisses vom Primus. Der Animationsfilm „Cars 2“, Fortsetzung des Erfolgs von 2006, hat in den USA und Kanada 25,1 Millionen Dollar eingespielt. Zum Start vor einer Woche waren es noch 68 Millionen. Auch „Cars 2“ hat um die 200 Millionen Dollar gekostet.

Am 29. Juni startet das Actionspektakel „Transformers 3“ in den deutschen Kinos.

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Davon hätte man „Bad Teacher“ gleich dreimal drehen können. An ihrem zweiten Wochenende rutschen Cameron Diaz und ihr Exfreund Justin Timberlake zwar auch um einen Platz ab, es reicht aber noch für gut 14 Millionen Dollar. Damit ist die Komödie auch deutlich besser als ein zweiter Neueinsteiger: „Larry Crowne“ hat gerade 13 Millionen Dollar eingespielt und ist die Enttäuschung des Wochenendes. Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor ist Tom Hanks. Doch die romantische Geschichte vom Navy-Veteran, der noch einmal aufs College geht und sich in seine Lehrerin (Julia Roberts) verliebt, kam nicht richtig an.

Am 30. Juni startet die Komödie „Larry Crowne“ mit Julia Roberts und Tom Hanks in den deutschen Kinos.

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Immerhin ist „Larry Crowne“ immer noch deutlich erfolgreicher als der dritte Neueinsteiger „Monte Carlo“. Von der Liebeskomödie mit Jungstar Selena Gomez wurden zwar keine allzugroßen Sprünge erwartet, nur 7,6 Millionen Dollar sind dann aber doch eine Enttäuschung. Denn gleich dahinter kommt mit fast dem gleichen Ergebnis „Super 8“ – der allerdings schon seit vier Wochen läuft.

„Transformers 3“ wirbelt auch deutsche Kinocharts durcheinander

Auch in Deutschland ist „Transformers 3“ sofort als Kassenschlager gestartet. 834.000 Besucher sahen den Blockbuster nach vorläufigen Angaben von Media Control seit Donnerstag und beförderten ihn damit direkt an die Spitze der deutschen Kinocharts. Die dritte Folge der Actionreihe übertraf den Angaben zufolge ihre Vorgänger: „Transformers“ (2007) sahen 596.000 Menschen an den ersten vier Tagen. „Transformers – Die Rache“ kam 2009 auf 816.000 Zuschauer am Premierenwochenende.

Hauptleidtragende unter dem Kampf der Stahltitanen war demnach „Bad Teacher“ mit Cameron Diaz. Die Pannenpädagogin musste den ersten Platz räumen und kommt mit 310.000 verkauften Karten nun an zweiter Stelle.

Auf Platz fünf strahlen Tom Hanks und Julia Roberts um die Wette. Er spielt „Larry Crowne“, der seinen Job verliert und seinen College-Abschluss nachholen will. Sie verdreht ihm als schöne Lehrerin den Kopf und zeigt, was das Leben ausmacht. Ob die beiden am Ende zusammenfinden, erfuhren zum Auftakt 117.000 Filmfans.

Zwei weitere Neulinge verpassen den Sprung unter die besten zehn: Die britische Religionskomödie „Alles Koscher!“ kommt dank 17.000 verkaufter Tickets nach vorläufigen Angaben auf Platz 13. Der Adaption von Haruki Murakamis Erfolgsroman „Naokos Lächeln“ blieb dank etwa 10.000 Kinogängern auf Rang 17.

tfi/dpa

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