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„Transformers 3“ zeigt erneut die Verschrottung der Welt

Filmkritik „Transformers 3“ zeigt erneut die Verschrottung der Welt

Die Verschrottung der Welt – Hollywoodregisseur Michael Bay kommt mit der Zerstörung unseres Planeten gut voran. Der Actionkracher „Transformers 3“ mit Shia LaBeouf, John Malkovich und Patrick Dempsey ist am 29. Juni in den deutschen Kinos gestartet.

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Muss erneut die Welt retten: Sam Witwicky (Shia LaBeouf) mit Freundin Carly (Rosie Huntington-Whiteley).

Quelle: Paramount

Jetzt ist es auch auf der erdabgewandten Seite des Mondes mit der Ruhe vorbei. Hollywoods größter Krawallmacher ­Michael Bay ist daran schuld, der Regisseur, der schon zum „Armageddon“ geladen und Bomben auf „Pearl Harbor“ hat prasseln lassen. Für den dritten Teil seiner blechscheppernden „Transformers 3“ hat er sich eine Verschwörungstheorie rund um die Mondlandung einfallen lassen: Die tatsächliche Motivation für den Trip lag 1969 darin, ein abgestürztes Alien-Raumschiff und dessen Hightech-Fracht vor den Russen zu bergen.

Mit den Folgen der lunaren Geheim­aktion muss sich ein alter Bekannter herumschlagen: Sam Witwicky (Shia LaBeouf), der im Alltag zwar wie stets als Verlierer dasteht, auf unerklärliche Weise aber die attraktivsten Frauen kriegt. Zum Helden wird Sam, sobald sich vermeintlich harmlose Autos in martialische Roboter verwandeln. Zusammen mit den menschenfreundlichen Autobots muss er in gewohnter Materialschlachtordnung gegen die fiesen Deceptions antreten, die uns Erdlinge versklaven wollen.

Einst waren die wandlungsfähigen Roboter harmloses Spielzeug, Bay hat die Figuren zu 3-D-Kinokriegstechnologie hochgerüstet. So ausgiebig wie er widmet sich sonst niemand der Zerstörung. Eine geschlagene Stunde lang wird Chicago von metallenen Würmern und Kampfdroiden zerschreddert. Da dürften sogar Kollegen wie Steven Spielberg („Krieg der Welten“) oder Roland Emmerich („Independence Day“) neidisch werden. Oder doch nicht? Bay lässt Hochhäuser zusammenstürzen, als wollte er den 11. September nachspielen. Da muss man schon mal schlucken.

Am 29. Juni startet das Actionspektakel „Transformers 3“ in den deutschen Kinos.

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Damit die Testosteronproduktion des Publikums in den zweieinhalb Kinostunden nicht absackt, darf die Kamera zwischendurch lüstern die Kurven des Unterwäschemodels Rosie Huntington-Whiteley abtasten. In den ersten beiden Filmen hatte sich dafür Megan Fox zur Verfügung gestellt, aber die hat den Regisseur beleidigt und wurde ausgemustert. Für echte schauspielerische Einsprengsel sorgen John Turturro, John Malkovich und Frances McDormand. Die dürfen zwischendurch sogar mal lustig sein, müssen gegen die Übermacht der Roboter aber kapitulieren.

Vielleicht ist die Verschrottung der Welt auch nur ein Ablenkungsmanöver. Den spannendsten Auftritt hat jedenfalls der 81-jährige Mondpionier Buzz Aldrin. Er darf einem Alien die Hand schütteln. Wenn der Mann vom Mond so was tut, dann könnte an der Sache mit dem fremden Raumschiff was dran sein.

Lass es scheppern:
 Hemmungslose Zerstörungsorgie.
 Cinemaxx Raschplatz, Cinemaxx 
Nikolaistraße, Utopia, CineStar.

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