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Verunsicherte Sammler wollen Leihgaben zurück

Roemer- und Pelizaeus-Museum Verunsicherte Sammler wollen Leihgaben zurück

Vorzeitig muss eine Schau mit wertvoller chinesischer Kunst in Hildesheim schließen. Der Grund: Privatsammler ziehen ihre Leihgaben aus Verunsicherung über das neue Kulturgutschutzgesetz zurück. Eigentlich sollte die Ausstellung "Schätze für den Kaiser" noch bis zum Januar in Hildesheim zu sehen sein.

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Ein Wächterlöwe aus dem 18. Jahrhundert gehört zur Ausstellung "Schätze für den Kaiser - Meisterwerke chinesischer Kunst (1368 - 1911)" im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim. Die Ausstellung muss allerdings früher schließen, weil Sammler ihre Leihgaben zurückfordern.

Quelle: dpa

Hildesheim. Nun ende sie am 24. Juli, teilte das Roemer- und Pelizaeus-Museum mit. Eine Museumssprecherin sagte am Freitag, das Haus von Kulturstaatsministerin Monika Grütters wolle mit den beiden Privatsammlern aus Köln und Hamburg Kontakt aufnehmen und versuchen, doch noch eine Lösung zu erzielen.

Das neue Kulturgutschutzgesetz wurde erst vor gut einer Woche im Bundesrat gebilligt, zuvor hatte es teils massiven Protest von Künstlern, Sammlern und Händlern gegeben. Das Gesetz soll den illegalen Handel mit Kunstobjekten verhindern, es verbietet die Ausfuhr von national wertvollem Kulturgut aus Deutschland.

dpa

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