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Oscar-Nominierung überrascht Ennio Morricone

Vor Ehrung in Hollywood Oscar-Nominierung überrascht Ennio Morricone

Überraschung für die Filmmusik-Ikone: Der Komponist Ennnio Morricone hat eine Nominierung für seine Arbeit nicht erwartet. Morricone, bekannt geworden durch seine Filmmusiken für den Italo-Western, hat die Musik für Quentin Tarantinos neuen Film komponiert.

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Rom. Der italienische Filmkomponist Ennio Morricone (87) hat nicht mit einer Oscar-Nominierung für seine Musikuntermalung des jüngsten Tarantino-Streifens „The Hateful Eight“ gerechnet. Er habe in Prag kurz vor einem Konzert von der Nominierung erfahren, sagte der gebürtige Römer der Zeitung „Il Messaggero“ (Freitag). Aber er freue sich sehr über „diese Würdigung meiner langen und unzerstörbaren Liebe für das Kino“, so der Maestro. Vor fast genau 50 Jahren habe er erstmals die Musik zu einem Western komponiert - Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollar“. Jetzt sei er durch die Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino zu diesem Genre zurückgekehrt. Seine Aufgabe sei es dabei gewesen, die den ganzen Film durchziehende Stimmung des Schnees einzufangen: „Auf der einen Seite habe ich die fast irreale Unbeweglichkeit der weißen Schneedecke hervorgehoben, auf der anderen habe ich intensive Klänge geschaffen, die den internen Dynamismus (des Schnees) hervorheben sollen.“ Morricone („Spiel mir das Lied vom Tod“, „Mission“) war in seiner langen Karriere fünf Mal für den Oscar nominiert, ging aber jedes Mal leer aus. 2007 erhielt er den Oscar für sein Lebenswerk, der ihm von Clint Eastwood überreicht wurde.

Von Carola Frenzten

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