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Walburg bleibt Intendant des Schauspiels

Spielzeit 2018/19 Walburg bleibt Intendant des Schauspiels

„Das fühlt sich sehr richtig an“ – Lars-Ole Walburg bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2018/19 Intendant des Schauspiels Hannover. Sein Vertrag wurde um zwei Jahre verlängert. Dann soll es einen Neustart an Schauspiel und Oper geben.

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Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic mit Lars-Ole Walburg im Malsaal vor einem Blütenbild vom kommenden Opernball.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Es geht in die Verlängerung: Lars-Ole Walburg, seit 2009 Intendant des Schauspiels Hannover, wird das Haus bis zum Ende der Spielzeit 2018/2019 leiten. Das hat der Aufsichtsrat des Theaters am Donnerstag entschieden. Der Vertrag des Intendanten wird um zwei Jahre verlängert. Als Lars-Ole Walburg als Intendant in Hannover begann, hatte sein Vertrag eine Laufzeit von fünf Jahren, es folgte eine Verlängerung von drei Jahren; dass es jetzt nur zwei Jahre geworden sind, liegt auch daran, dass mit dem Ende der Spielzeit 2018/19 auch der Vertrag von Hannovers Opernintendanten Michael Klügl ausläuft. So soll es 2019 einen „gemeinsamen Neustart“ für Oper und Schauspiel in Hannover geben - das sagte Niedersachsens Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic am Donnerstag im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung.

Die Vermutung, dass dann vielleicht ein Generalintendant für beide Häuser tätig sein könnte, weist sie zurück, aber sie geht immerhin von einer „komplementären Aufstellung beider Häuser“ aus. Das heißt: Die beiden Intendanten, die 2019 in Hannover beginnen werden, sollen eng kooperieren.

Heinen-Kljajic lobte Lars-Ole Walburg für seine erfolgreiche Arbeit am Schauspiel Hannover. Besonders hob sie das Engagement für das Junge Schauspiel und die eigenen Regiearbeiten des Intendanten hervor. Walburgs Inszenierung von Erich Maria Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ ist gerade in der zweiten Saison zu sehen - und immer noch hervorragend besucht. Walburg kommentierte die Vertragsverlängerung mit den Worten: „Das fühlt sich sehr richtig an.“ Er verspüre momentan eine „extrem positive Energie“ im Haus. Dass er jetzt eine Perspektive bis 2019 hat, heißt auch, dass er neue Schauspieler verpflichten kann. In den nächsten Jahren ginge es darum „die Früchte der Arbeit zu ernten“, sagte er. Demnächst werde es Einladungen zu Festivals und einige internationale Koproduktionen geben.

Nach zehn Jahren Intendantentätigkeit in Hannover soll dann aber 2019 für ihn hier Schluss sein.

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