Menü
Anmelden
Nachrichten Medien Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Wer seine Privatsspähre im Internet schützen will, sollte sich ein wenig Fachwissen aneignen. Wir haben ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen zusammengestellt.

Quelle: dpa

Anonymisierungsdienste – verschleiern die IP-Adresse des Internetnutzers. Anstatt eine direkte Datenverbindung zwischen zwei Geräten aufzubauen – zum Beispiel zwischen einem Heim-PC und einem Webserver, auf dem die Seite eines Onlinehändlers wie Amazon hinterlegt ist –, werden Datenpakete über Umwege durch das Internet geschickt. Der Datenverkehr läuft über einen oder mehrere Proxyserver, die wie ein diskreter Bote funktionieren: Sie übermitteln die Informationen, nennen aber die IP-Adresse des Absenders nicht – allerdings wird die Übertragungsgeschwindigkeit deutlich langsamer. Die Dienste (kommerzielle und kostenfreie) sind legal, sofern man sie nicht für Illegales nutzt. Theoretisch kann der Bote, also der Betreiber eines Proxyservers, die IP-Adresse und die versendeten Daten auslesen. Deshalb gilt die Regel: Je mehr Proxies von unterschiedlichen Betreibern hintereinandergeschaltet werden, desto größer der Schutz der Anonymität.

Quelle: Screenshot

Cookie – eine kleine Textdatei, mit der Besucher einer Webseite markiert werden, um sie später wiederzuerkennen. Das Cookie wird beim Öffnen der Seite an den Browser (Firefox, Internet Explorer, ...) geschickt, in ihm sind die aufgerufene Internetadresse, das Besuchsdatum und ein Verfallszeitpunkt gespeichert. Temporäre Cookies verfallen nach dem Schließen der Seite, permanente Cookies sind bis zu mehreren Jahren aktiv und werden auf dem Rechner abgelegt. Im Cookie werden zum Beispiel persönliche Einstellungen wie Passwörter und Nutzernamen, aber auch markierte Produkte in einem Onlineshop gespeichert.

Quelle: Screenshot
Anzeige