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So schützen Sie Ihre Daten im Internet

Zum Datenschutz geht es ab in den Offlinemodus - oder gibt es doch eine andere Möglichkeit, um zu verhindern, dass man im Internet Informationen preisgibt? Doch. Die gibt es. Wir erklären wie Sie Ihre Daten schützen können.

Quelle: dpa

Daten-Sparsamkeit: Klingt banal, wird aber von vielen Nutzern nicht praktiziert – persönliche Informationen sollten nur dann angeben werden, wenn es wirklich notwendig ist. Wozu muss ein Mailanbieter das echte Geburtsdatum wissen? Warum benötigt ein soziales Netzwerk die Telefonnummer des Nutzers? Wenn nicht ausdrücklich erforderlich – zum Beispiel beim Einkauf in einem Onlineshop –, reichen Pseudonyme aus und schützen vor Identifizierung.

Quelle: dpa

Suchmaschinen: Das Netz vergisst fast nichts – das gilt besonders bei Suchmaschinen, die jede Anfrage zusammen mit der dazugehörigen IP-Adresse mehrere Monate speichern. So ergibt sich nach und nach ein detailliertes Nutzerprofil. Zwar erklärt Google, die Daten nicht mit Klarnamen zu verbinden – in den Datenbanken des Konzerns steht also nicht, was Person XY gesucht hat, sondern nur eine IP-Adresse. Dennoch bekommt der Nutzer beim nächsten Besuch Werbeinhalte angezeigt, die zu den Suchbegriffen der vergangenen Monate passen. Da viele Menschen nicht nur nach Flügen oder dem Kinoprogramm suchen, kann eine Werbeanzeige zu peinlichen Situationen führen. Wer diskret suchen will, kann Ixquick.com nutzen – eine Metasuchmaschine, die Ergebnisse der großen Suchmaschinen durchforstet, dabei aber weder IP-Adresse noch Cookies speichert. Sie wurde mit dem europäischen Datenschutzsiegel ausgezeichnet. Jede aufgelistete Seite lässt sich anonym aufrufen, wenn man unter dem Suchergebnis auf „Proxy“ klickt.

Quelle: Screenshot
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