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ARD erteilt ESC-Rückzug klare Absage

Eurovision Song Contest ARD erteilt ESC-Rückzug klare Absage

Nach dem erneuten ESC-Debakel am Samstagabend wurden Forderungen laut, sich aus dem Musikwettbewerb zurückzuziehen. Die ARD erteilt dem Wunsch nun eine klare Absage.

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Levina landete mit ihrem Song „Perfect Life“ beim Eurovision Song Contest in Kiew auf dem vorletzten Platz.

Quelle: dpa

Berlin. Trotz der erneuten Pleite Deutschlands beim Eurovision Song Contest (ESC) will die ARD dem Musikwettbewerb treu bleiben. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber der „Bild“-Zeitung (Montag). Auf die Frage, ob Deutschland nach dem dritten ESC-Debakel in Folge aussteigen solle, sagte er: „Nein.“

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Ein 27-jähriger Melancholiker entzückt einen ganzen Kontinent: Salvador Sobral aus Portugal hat mit seinem zarten Liebeslied „Amor Pelos dois“ den Eurovision Song Contest 2017 in Kiew gewonnen. Und Deutschland? Erlebte eine historische Pleite. Kleiner Trost: Levina wurde mit „Perfect Life“ diesmal nicht Letzte.

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Sängerin Levina (26) war mit ihrem Song „Perfect Life“ am Wochenende Vorletzte geworden. In den beiden Jahren zuvor landete Deutschland jeweils sogar auf dem letzten Platz. Gewonnen hat in diesem Jahr Portugal. Schreiber wies darauf hin, dass die Portugiesen schon 49 Mal am ESC teilgenommen und nun ein Mal gesiegt hätten. Er stellte die Frage in den Raum: „Waren ihre Ergebnisse vor 2017 Blamagen?“

Publikumsinteresse am ESC lässt nach

Der ESC sei „die mit weitem Abstand erfolgreichste Fernsehshow des Jahres in einer Sendelänge von 20.15 Uhr bis ca. 1.40 Uhr“. Die Startgebühren für Deutschland hätten in diesem Jahr bei rund 380.000 Euro gelegen - „deutlich unter den durchschnittlichen Produktionskosten von Unterhaltungsshows im Hauptabend“, sagte Schreiber.

Nach den beiden letzten Plätzen für Deutschland in den Vorjahren hat das Publikumsinteresse am Eurovision Song Contest (ESC) einen Dämpfer bekommen. 7,76 Millionen Zuschauer verfolgten am Samstag ab 21 Uhr bis weit nach Mitternacht. Im Vorjahr hatten noch rund 9,3 Millionen Menschen bei Jamie-Lees letztem Platz vor den Fernsehern gesessen, bei Lenas Sieg 2010 etwa 13,9 Millionen, bei ihrem Wiederauftritt ein Jahr später sogar 14,7 Millionen.

Von RND/dpa

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