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ARD-Fernsehlotterie trennt sich von Lierhaus

Sendung will auf Prominente verzichten ARD-Fernsehlotterie trennt sich von Lierhaus

Monica Lierhaus und die ARD-Fernsehlotterie gehen getrennte Wege. Für das nächste Jahr hat die frühere Sportmoderatorin schon Pläne. Die Fußball-WM 2014 in Brasilien ist ihr Ziel.

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Glücksfee Monica Lierhaus und die ARD-Fernsehlotterie gehen künftig getrennte Wege.

Quelle: dpa

Hamburg. Abschied vom „Platz an der Sonne“: Monica Lierhaus (43) muss nach knapp drei Jahren ihre Rolle als Glücksfee aufgeben, weil die Fernsehlotterie keine Prominenten mehr auf dem Bildschirm zeigen will. Stattdessen „kommen diejenigen Menschen zu Wort, die von den Förderungen [...] profitieren“, berichtete die Deutsche Fernsehlotterie am Montag in Hamburg über die „neue inhaltliche Ausrichtung“ der Fernsehsendung am frühen Sonntagabend.

Lierhaus hatte vor kurzem Ambitionen für einen Einsatz bei der Fußball-WM 2014 gezeigt. „Ich bin stolz, ein Mitglied der Fernsehlotterie-Familie gewesen zu sein“, zitiert die Lotterie ihre scheidende Botschafterin. Lierhaus hatte Anfang 2009 nach einer Aneurisma-Operation vier Monate im Koma gelegen und befindet sich immer noch in der Therapie.

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Lierhaus, die seit Frühjahr 2011 die Gewinnzahlen präsentierte, wird am 29. Dezember zum letzten Mal die Zahlen in der ARD bekanntgeben. Für sie war die Botschafterrolle ein wichtiger Schritt bei ihrer Rückkehr in die breite Öffentlichkeit. Die frühere ARD-Sportmoderatorin hatte sich nach einer lebensgefährlichen Gehirnoperation und monatelangem Koma im Jahr 2009 mühevoll zurückgekämpft - ins Leben und vor die Kamera. Der Lotterie-Vertrag von Lierhaus hatte damals Kritik ausgelöst. Honorar-Diskussionen und Los-Kündigungen hatten in den ersten Monaten nach ihrem Antritt als Nachfolgerin von Frank Elstner den „Platz an der Sonne“ überschattet.

„Bis Ende des Jahres werde ich noch im vollen Einsatz für die Fernsehlotterie sein“, ließ sie am Montag wissen. „Dann freue ich mich darauf, den nächsten Schritt zu machen.“ Bekannt ist, dass sie sich ein Engagement im Online-Bereich der ARD vorstellen kann.

Der Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, Christian Kipper, teilte mit, dass die Unterstützung von Lierhaus, „die sie mit viel Einsatz und noch mehr Herzblut geleistet hat“, sehr wertvoll gewesen sei. 2012 schüttete die Fernsehlotterie rund 48 Millionen Euro an 242 soziale Projekte aus.

dpa

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