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Fernsehen Alexander Bommes: „Mit mir hält es keiner lange aus“
Nachrichten Medien Fernsehen Alexander Bommes: „Mit mir hält es keiner lange aus“
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10:16 18.08.2018
Der Moderator Alexander Bommes. Quelle: Georg Wendt/dpa

In Ihrer Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ sind Sie bekannt für Ihre spontanen Gesangseinlagen …

Die sind Traumabewältigung. Ich wollte mal ein Weltstar werden und habe 1993 mit meinem Kumpel Basti einen Song namens „Antonia“ im Tonstudio eingesungen. Den haben wir dann in einem Campingurlaub in Spanien dem DJ als DEN Sommerhit verkauft – und uns als berühmte deutsche Band. Ich durfte ihn dann jede Nacht um halb drei als Rausschmeißer-Song singen – und als wir ein Jahr später noch mal dort waren, lief der Song immer noch. Der große Durchbruch blieb aber völlig überraschend aus.

Wenn ein DJ noch mal einen Remix mit Ihnen machen wollen würde …

Sofort dabei. Es gibt nur ein kleines Problem: Wir finden die Kassette von damals nicht mehr.

Wenn es mit der Boygroup-Karriere geklappt hätte, welcher Boyband-Typ wären Sie denn da gewesen?

Bad Boy wäre unglaubwürdig, und tanzen kann ich nicht gut. Bliebe der Frontmann, den alle süß finden. Gibt Schlimmeres. So habe ich dann auch meine alternative Karriere als Handballprofi aufgebaut. Spiele vor Zigtausenden Zuschauern, eine Mannschaft, die zusammenhält – und manchmal haben auch die Mädchen auf uns gewartet. Mein Handballteam war quasi meine Boyband.

Machen Sie heute noch Musik?

Seit einiger Zeit frische ich meine Klavierkenntnisse wieder auf. Als Kind hab ich mit meiner Schwester immer an Weihnachten gespielt. Täte ich das heute, wäre das Fest aber sehr schnell vorbei. Aber ich kann noch „Let It Be“ von den Beatles – und im Moment übe ich „An der schönen blauen Donau“.

Und der Gesang?

Ich finde ihn klasse. Meine Lieblingsmusik war immer die, zu der ich laut mitsingen kann. Noch schlimmer: Ich pfeife den ganzen Tag vor mich hin. Deswegen hält es keiner lange mit mir aus (lacht).

Wenn man mehr als 350 Folgen einer Quizshow macht, wird man dann irgendwann zum Klugscheißer?

Ich bin definitiv kein Klugscheißer. Dafür bin ich zu oft von welchen umgeben (lacht). Außerdem bleibt leider wenig Erlerntes hängen. Das ist sehr schade, ich hätte mir schon ein umfassendes Wissen aneignen können.

Warum sind Sie selber noch nicht in einer Quizshow angetreten?

Weil ich meine Stärken eher im schnellen Vorlesen sehe. Wenn ich allerdings bei einer Quizshow mitmachen müsste, dann natürlich in meiner eigenen Sendung. Diesen Wettkampfcharakter find’ ich toll, auch wenn es wahnsinnig schwer ist. Ich glaube, eine echte Siegchance hätte ich nicht, wenn ich mir die tollen und gebildeten Leute anschaue, die sonst so gewinnen.

Sie sind gebürtiger Kieler, wohnen in Hamburg. Wie ging es Ihnen als Fußballfan bei der ersten Begegnung Ihrer beiden Vereine?

Ich war mit Freunden im Stadion, habe Bier getrunken und mitgefiebert. Und bei einigen Szenen auch mitgejubelt. Hoffentlich finden die künftigen Duelle in der 1. Bundesliga statt.

Von Lena Obschinsky/RND

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