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Kölner "Tatort" sorgt für heftige Kritik

Ballauf und Schenk ermitteln Kölner "Tatort" sorgt für heftige Kritik

Endlich geschafft – die "Tatort"-Sommerpause ist vorbei. Darüber freute sich auch das Netz. Kritik hagelte es dagegen für die Kölner Kommissare Ballauf und Schenk bei Twitter.

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Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) ermittelten am Sonntag im Kölner "Tatort" "Durchgedreht".

Quelle: Martin Valentin Menke/WDR

Köln. Die achtjährige Anna muss mit ansehen wie ihre Mutter und ihr jüngerer Bruder nach einem vermeintlichen Einbruch umgebracht werden. Das Mädchen versteckt sich im Keller und kann dem Mörder entkommen. Lange rätseln die Zuschauer über die zahlreichen Verdächtigen des Kölner " Tatorts". Dass dank Drehbuchautor Norbert Ehry und Regisseurin Dagmar Seume lange offen bleibt, wer der Täter ist, scheint das einzig Gute an diesem "Tatort" gewesen zu sein, glaubt man der Kritik beim Kurznachrichtendienst Twitter.

"Zwei Schirmständer als Hauptdarsteller"

Dort freuten sich die Zuschauer bereits im Vorfeld, dass die "Tatort"-Sommerpause endlich vorüber ist. Doch die Erwartungen an den neuen Fall der Kölner Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) wurden offenbar bitter enttäuscht: "Zwei Schirmständer als Hauptdarsteller, Dialoge vom Google Übersetzungsprogramm und Stuss hoch drei: das ist der Kölner #Tatort", urteilte ein genervter Zuschauer über den Saison-Auftakt.

Kritik gab es vor allem für das in die Jahre gekommen Ermittlerteam. Seit 1997 sind die Ballauf und Schenk im Einsatz. Mit ihrem aktuellen Krimi "Durchgedreht" konnten die beiden im Netz nicht überzeugen.

Diksussionen gab es im Netz vor allem über ein Metallica-Cover: Die Kinderchor-Version von "Nothing Else Matters" spaltete die Netz-Gemeinde.

Viele fanden die Musik "beste Sahne", andere wiederum hatten überhaupt kein Verständnis für die akusitsche Gestaltung des "Tatorts".

 

Auch das Fazit fiel für die Kölner Kommissare nicht besonders gut aus: "Grausam, grottig, gruselangweilig", urteilte ein enttäuschter Zuschauer. Allein die schönen Bilder aus Köln hätten den "Tatort" retten können.

Im Ersten gab es für den neuen Fall aus Köln am Sonntagabend starke Quoten. Im Schnitt 9,74 Millionen Zuschauer verfolgten, wie die Kommissare den Doppelmord aufklären mussten. Der Marktanteil zur Hauptsendezeit lag bei 29,4 Prozent. Als das Kölner Ermittler-Duo im Mai zuletzt auf Verbrecherjagd ging, waren es 9,20 Millionen Zuschauer (25,8 Prozent).

25 Jahre sind die "Tatort"-Kommissare Batic und Leitmayr schon im Dienst. Den Rekord als Dienstälteste hält allerdings eine Frau.

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RND/are

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