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Mark Forster gewinnt, Madsen auf Platz 4

Bundesvision Song Contest Mark Forster gewinnt, Madsen auf Platz 4

Der Gewinner beim elften "Bundesvision Song Contest" überraschte nicht. Mark Forster aus Rheinland-Pfalz ist ein bereits etablierter Künstler. 16 Bands aus allen Bundesländern standen bei dem von Stefan Raab ins Leben gerufenen Wettbewerb auf der Bühne. Doch was wird aus dem Wettbewerb ohne Raab?

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Stefan Raab veranstaltete zum 11. Mal den Bundesvision Song Contest.

Quelle: dpa

Bremen. Noch bevor der von Stefan Raab präsentierte "Bundesvision Song Contest" in der Nacht zum Sonntag in Bremen zu Ende war, stand der Sieger fest. Der 31 Jahre alte Sänger Mark Forster aus Rheinland-Pfalz bekam von den Zuschauern der ProSieben-Show mit Abstand die meisten Stimmen. Gegen seinen eingängigen Pop-Song "Bauch und Kopf", der bei vielen Radio-Sendern rauf und runter gespielt wird, hatten die anderen Teilnehmer keine Chance. Die Veranstalter hatten das vielleicht geahnt und ließen den sympathischen Brillenträger mit seiner professionellen Bühnenshow als letzten Sänger des Abends auftreten.

16 Bands aus allen Bundesländern standen bei dem von Raab (48) ins Leben gerufenen Wettbewerb auf der Bühne. Darunter war der aus dem Münsteraner "Tatort" bekannte Schauspieler Jan Josef Liefers. Mit seiner Band Radio Doria und dem melodischen Pop-Song "Sehnsucht Nr. 7" holte der 51-Jährige für sein Geburtsland Sachsen den fünften Platz.

Beim Bundesvision Song Contest sind am Sonnabend 16 Bands aus 16 Bundesländer gegeneinander angetreten - wohl zum letzten Mal mit Moderator Stefan Raab.

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Viel Applaus von den rund 6500 Hallen-Zuschauern, aber keine ganz so gute Platzierung, erhielt der TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf (31). Mit dem ehemaligen Wir-sind-Helden-Mitglied Mark Tavassol stand er für das Gastgeberland Bremen auf der Bühne. Mit dem Song "Geister" landete seine Band Gloria auf dem neunten Platz.

Ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzte die Band Donots aus Nordrhein-Westfalen. In ihren musikalisch mitreißenden Rocksong "Dann ohne mich" äußerten sie ihr Unverständnis gegenüber rassistischen Stimmungen in Deutschland. "Kein Mensch ist illegal", sangen sie und "Wir dürfen nicht schweigen." Die Zuschauer belohnten Musik und Botschaft mit dem zweiten Platz. 

Mit wenig Abstand auf die Donots folgte die Sängerin Yvonne Catterfeld, die für Thüringen antrat. Die aus der RTL-Serie "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten" bekannte 35-Jährige hat inzwischen sechs Studioalben veröffentlicht. Ihr Song "Lieber so" zählte zu den ruhigsten des Abends.

"Dabei sein ist alles"

Bei seinem elften "Bundesvision Song Contest" präsentierte Raab eine bunte Mischung an deutschsprachiger Musik von Balladen über Hip-Hop bis zu harten Rocksongs. Die Zuschauer in der Halle waren zufrieden und zeigten das mit viel Applaus.

Dabei sein ist alles, hatten einige Bands im Vorfeld betont. Auch Stefan Raab sagte am Vortag der Veranstaltung: "Man kann hier nicht verlieren, man kann hier nur gewinnen." Hauptsache es gebe eine Plattform für deutschsprachige Musik.

Wie viele sich diese Plattform auch in Zukunft wünschen, wurde in Bremen deutlich. Mehrfach äußerten Musiker und zugeschaltete Radiomoderatoren die Hoffnung, dass es den "Bundesvision Song Contest" auch weiter gebe. Ob die Veranstaltung auch ohne den Erfinder und begnadeten Musiker Stefan Raab funktionieren kann, ist unklar. Raab jedenfalls hat betont, dass er die Show nicht mehr moderieren möchte. Im Dezember will er seine Fernsehkarriere beenden - nach einer Show wie in Bremen wird deutlich, was für einen Verlust das bedeutet

dpa

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