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08:07 22.10.2015
Stars der Babysoap: Für Tinky Winky, Dipsy, Laa Laa und Po gibt es bald ein Comeback im TV. Quelle: dpa/Archiv
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London

14 Jahre nach dem letzten „Winke-Winke“ ist es bald soweit: Die "Teletubbies" kehren mit neuen Episoden zurück. Die BBC hat angekündigt, dass auf ihrem Kindersender CBeebies noch in diesem Jahr 60 Folgen mit neuen Abenteuern von Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po ausgestrahlt werden. Wann und auf welchem Sender die neuen "Teletubbies" auch in Deutschland zu sehen sind, ist noch nicht bekannt.

Die zwischen 1997 und 2001 gedrehte Kinderserie war ein Welterfolg: In mehr als 45 Sprachen wurden die bisherigen 365 Episoden ausgestrahlt. Selbst in China und in Nordkorea (dort allerdings erst seit 2014) wurden die Abenteuer von Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po ausgestrahlt.

Laa-Laa mit Touchscreen und neuem Format

Gleichwohl war die Serie wegen der sehr kindliche Sprache (Ah" und "Oh" zur Begrüßung und „Winke-Winke“ zur Verabschiedung) auch umstritten: Manche Pädagogen und TV-Kritiker warfen den "Teletubbies" vor, dass sie die Kinder nicht fördere. Und auch bei vielen Eltern hatten Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po ein hohes Nervpotenzial.

Bei der Zielgruppe – Klein-Kindern – war die Serie dagegen der Hit. Und daran will die BBC anknüpfen: An den Charakteren soll sich nichts ändern, lediglich die "Teletubby"-Welt soll sich verändern und moderner werden. Konkret: Ein Touchscreen löst den auf dem Bauch der Tubbies platzierte TV-Bildschirm ab. Die Einspielfilme aus dem realen Kindergarten-Alltag laufen zudem künftig im 16:9 Format. Außerdem können Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po künftig ein Smartphone nutzen.

Alte Folgen sind der Hit auf Youtube

Billy Macqueen, einer der Macher der Show, betonte gegenüber dem Guardian, dass sich ansonsten nicht viel ändere. Rund 40 Prozent der Skripts der neuen Folgen sollen auf dem Original basieren.

Das ist übrigens weiterhin sehr beliebt: Jeden Monat werden die alten "Teletubbies"-Folgen laut BBC-Angaben bei YouTube über 76 Millionen Mal geklickt – trotz Nervpotenzial.

zys

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