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War Jauchs Millionenfrage zu einfach?

"Wer wird Millionär?" War Jauchs Millionenfrage zu einfach?

Mit einer Frage zum Zauberwürfel hat Leon Windscheid eine Million Euro gewonnen. Hat es Günther Jauch dem Mann aus Münster zu leicht gemacht? Das zumindest meinen viele Zuschauer von "Wer wird Millionär?".

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Kritik an Günther Jauch und RTL: War die Millionenfrage zu einfach?

Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Köln. Nachdem die Sendung am Montagabend ausgestrahlt war, begann die Diskussion im Netz: "Die Frage war keinesfalls einer Million würdig", nörgelte ein Zuschauer auf der Facebook-Seite von "Wer wird Millionär?". Ein anderer meinte, er habe schon 4000-Euro-Fragen gesehen, die schwerer gewesen seien. Und viele behaupteten, sie hätten die Antwort auf die Millionenfrage innerhalb von einer Minute gewusst. Oder noch schneller.

In 16 Sende-Jahren sind bislang elf reguläre Millionäre aus der RTL-Show "Wer wird Millionär?" hervorgegangen. Was sie mit dem Geld gemacht haben und wie sie zur Millionen kamen, lesen Sie hier.

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Im Fernsehstudio brauchte "Wer wird Millionär?"-Kandidat Leon Windscheid dagegen deutlich mehr Zeit. Günther Jauch hatte ihn gefragt: "Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?" Vier Antworten gab RTL vor, für eine musste sich der Mann aus Münster entscheiden: A: 22; B: 24; C: 26; D: 28. "In so einer Situation kann man sich nicht ganz sicher sein. Die Aufregung ist viel zu groß", erzählte Windscheid anschließend. "Aber ich war mir am Ende so sicher, dass ich es mir nie verziehen hätte, es nicht zu riskieren und habe C gesagt."


Einige Zuschauer verteidigten ihn deshalb anschließend gegen die Häme und Kritik."Habe mal die 15 Fragen von gestern gespielt. Da war jetzt nichts wirklich schweres dabei. Trotzdem muss man das im TV erstmal schaffen", meinte ein Twitter-Nutzer. Und eine Zuschauerin schrieb auf Facebook: "Er hat gekämpft, alles gegeben und Köpfchen gehabt." Aber die meisten kritisierten RTL: Der Sender habe es dem Kandidaten zu einfach gemacht. "Die Millionenfrage war natürlich kinderleicht, wenn man fast eine halbe Stunde Zeit zur Beantwortung hat."

RTL reagiert auf Kritik von Zuschauern

Wie schwierig eine Qzizfrage sei, könne immer nur subjektiv beurteilt werden, entgegnete RTL-Sprecher Frank Rendez auf Anfrage. "Grundsätzlich gilt: Was ich weiß, finde ich leicht – was ich nicht weiß, finde ich schwer." Hinzu komme noch der "Sofafaktor": Für die Kandidaten gehe es um viel Geld. "Und je mehr Geld auf dem Spiel steht, desto schwerer fällt oft die Entscheidung für eine der vier Antwortmöglichkeiten." Häufig sagten Kandidaten, dass sie zu Hause auf dem Sofa die Antwort sofort gewusst hätten, dass es auf dem Stuhl im Studio aber ungleich schwieriger sei.

"Deshalb können auch alltägliche Gegenstände wie der Zauberwürfel Thema einer Millionenfrage sein", sagte der RTL-Sprecher. "Um bei 'Wer wird Millionär?' zum Millionär zu werden, sind schließlich nicht unbedingt detaillierte Fachkenntnisse gefragt, sondern eine gute Portion Allgemeinwissen, Kombinationsgabe und nicht zuletzt Mut."    

wer

 

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