Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Fernsehen Plattdeutsch gegen Blödel-Rap
Nachrichten Medien Fernsehen Plattdeutsch gegen Blödel-Rap
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 28.09.2013
Initiator Stefan Raab moderiert die Show. Quelle: dpa

Es ist immer ein bisschen das Duell David gegen Goliath, wenn Stefan Raab zum „Bundesvision Song Contest“ (Donnerstag, 20.15 Uhr, live bei PRO7) lädt. Denn bei dem Musikwettbewerb, der auch ein Wettstreit der Bundesländer ist, treten etablierte Stars gegen unbekannte Newcomer an. Für Niedersachsen geht der gebürtige Braunschweiger Bosse an den Start.

Beim „Bundesvision Song Contest“ treten am Donnerstag 16 Bands gegeneinander an – einen klaren Favoriten gibt es dabei nicht. HAZ.de gibt Ihnen einen Überblick über die Teilnehmer aus den einzelnen Bundesländern.

Im vergangenen Jahr hatte Soul-Star Xavier Naidoo im Duett mit Rapper Kool Savas („Xavas“) den Titel mit großem Abstand nach Baden-Württemberg geholt. Einen so klaren Favoriten wie den Quotengaranten gibt es dieses Mal nicht. Der „Bundesvision Song Contest“ bietet dennoch wieder viel Kurioses: Die bisher unbekannten (auf Plattdeutsch singenden) De Fofftig Penns (Bremen) kämpfen genauso um die Krone wie der Ex-Freundeskreis-Rapper Max Herre (Baden-Württemberg) oder die nach einer Castingshow gegründete Formation Sing um dein Leben (Hessen).

Dazu gesellen sich mit Pohlmann (Nordrhein-Westfalen), Johannes Oerding (Hamburg) und Bosse gleich drei populäre Singer-Songwriter. Der gebürtige Niedersachse Axel Bosse schaffte mit seinem Album „Kraniche“ sogar den Sprung auf Platz 4 der deutschen Charts. Aber auch Blödel-Rapper MC Fitti (Berlin) ist ein Sieg zuzutrauen.

Der Wettbewerb wurde von Raab 2005 als Gegengewicht zum „Eurovision Song Contest“ ins Leben gerufen. Er wolle Talente fördern und ihnen ein Forum bieten, erklärte er damals. Und nebenbei wollte Raab auch zeigen, dass es auch frische deutschsprachige Musik gibt, die es verdient hätte, im Radio gespielt zu werden.

Das haben längst auch viele Radiostationen gemerkt und neben englischen auch deutsche Titel ins Programm gehoben.  Dennoch hält PRO7 am „Bundesvision Song Contest“ fest. Plattenfirmen schicken ihre Künstler dort stellvertretend für einzelne Bundesländer ins Rennen – auch wenn der Bezug manchmal recht vage ist. „Es reicht, wenn die Musiker einmal dort gewesen sind“, sagt Raab zu den bisweilen reichlich beliebigen Band-Bundesland-Kombinationen. Über den Sieger stimmen die Zuschauer per Telefon ab.

Von Johannes Krupp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Fernsehen Sitcom mit Michael J. Fox - Zurück in die Zukunft

Die „Zurück in die Zukunft“-Reihe machte ihn berühmt, die Diagnose Parkinson warf ihn aus der Bahn. Jetzt ist Michael J. Fox wieder da – mit einer Sitcom über einen an Parkinson erkrankten Moderator.

Imre Grimm 25.09.2013
Fernsehen „Wetten, dass..?“-Einschaltquote - Klitschko gegen Lanz

Am 5. Oktober kommt es zum Schwur: Kann sich „Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz im Fernduell gegen Wladimir Klitschko behaupten oder sinken seine Quoten weiter?

25.09.2013
Fernsehen Filmemacher Nico Hofmann im Interview - „Häme und Schadenfreude sind mir fremd"

Nico Hofmann verfilmt den Aufstieg und Fall des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Im HAZ-Interview spricht der Produzent über seinen Film "Der Rücktritt", das Buch von Bettina Wulff und die "Klinkerhölle" in Burgwedel.

28.09.2013