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"Big Brother ist nicht Newtopia"

Interview mit Marc Rasmus "Big Brother ist nicht Newtopia"

Zwölf mehr oder weniger bekannte Menschen leben zwei Wochen lang in einem Haus, und die Welt kann zuschauen: Am Freitagabend beginnt "Promi Big Brother". Im Interview erklärt der stellvertretende Sat.1-Senderchef Marc Rasmus, warum die neue Staffel nicht langweilig sein wird.

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Oben Luxus, unten dreckiges Kellerloch: Bei "Promi Big Brother" werden die Kandidaten in zwei Klassen unterteilt.

Quelle: Sat.1

Heute startet die dritte Staffel "Promi Big Brother". Von "Big Brother", dem kleinen Bruder und Vorgänger des Formats, gab es elf Staffeln, eine zwölfte wurde für September angekündigt. Wird das nicht irgendwann langweilig?
Überhaupt nicht. Das Format "Big Brother" ist seit über einem Jahrzehnt weltweit eine erfolgreiche Unterhaltungsshow. Und trotz zahlreicher Staffeln ist "Big Brother" immer wieder anders. Dafür sorgen schon die unterschiedlichsten Charaktere des jeweiligen Casts. Jeder Bewohner trägt letztlich zur Einzigartigkeit der gesamten Sendung bei. Und inhaltlich lassen wir uns natürlich auch immer wieder neue Dinge einfallen.

Das Format hat Ähnlichkeiten mit "Newtopia": Personen werden Extremsituationen ausgesetzt und dauergefilmt. "Newtopia" wurde wegen schlechter Quoten vorzeitig eingestellt. Zeigt das, dass solche Formate ausgedient haben?
 "Big Brother" ist mit "Newtopia" nicht zu vergleichen. Der Grundgedanke von "Big Brother" ist, dass sich völlig fremde Menschen in einer WG organisieren und dabei ständig von Kameras beobachtet werden. Es geht aber nicht um den Aufbau einer neuen Gesellschaft. Bei "Big Brother" gibt es außerdem keinerlei Kontakt zur Außenwelt. In "Newtopia" konnte Besuch empfangen werden, man hatte einen direkten Draht zu den Zuschauern und konnte nach außen kommunizieren.

Lässt sich ohne Prominente in Realityformaten überhaupt noch Aufmerksamkeit generieren?
Mit Prominenten verbindet der Zuschauer sofort etwas. Man glaubt, diese Menschen von Anfang an zu kennen, und ist neugierig darauf, wie sie sich in alltäglichen Situationen verhalten. Mit normalen Kandidaten muss man anfänglich sicher mehr Aufbauarbeit leisten, aber mit einem starken Cast funktionieren Reality-Formate ebenfalls ganz hervorragend.

In der letzten Staffel musste sich der Schlagersänger Michael Wendler im Hähnchenkostüm von den anderen Bewohnern mit Bällen abschießen lassen. Was wollen Sie mit solchen Szenen erreichen?
"Promi Big Brother" ist eine Unterhaltungssendung, die Spaß machen und Gesprächsstoff liefern soll. Und seien Sie ehrlich: Hätte Herr Wendler nicht im Hühnerkostüm gesteckt, hätten Sie sich nicht mehr an das Spiel erinnert.

Einige der Kandidaten der letzten Staffeln waren auch schon bei "Der Bachelor" oder "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" zu Gast. Sind diese Fernsehsendungen austauschbar?
Nein, allen genannten Sendungen liegen komplett unterschiedliche Konzepte zugrunde. Dass bestimmte Personen mehrfach auftauchen, kennen wir aus den Bereichen Musik und Serie.

Interview: Maike Brülls

Zur Person

Marc Rasmus ist stellvertretender Senderchef von Sat.1 und verantwortlich für "Promi Big Brother". Zwölf prominente Kandidaten, darunter Ex-"Deutschland sucht den Superstar"-Kandidat Menowin Fröhlich und Sänger Nino de Angelo, ziehen heute um 22.15 Uhr für zwei Wochen in das Haus.

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