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00:15 28.11.2013
Von Karsten Röhrbein
Beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) haben künftig allein die TV-Zuschauer das letzte Wort. Quelle: obs/NDR /Das Erste
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Hannover

Beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) haben künftig allein die TV-Zuschauer das letzte Wort. Ihr Votum entscheidet am 13. März 2014 bei der ARD-Show „Unser Song für Dänemark“, welcher Künstler für Deutschland zum ESC-Finale in Kopenhagen fährt.

Eine Jury wird es – anders als 2013 – nicht geben. Damit zieht der NDR die Konsequenzen aus der jüngsten Song-Contest-Schlappe: Die Eurodance-Band Cascada, die im Mai 2013 mit dem Titel „Glorious“ beim ESC im schwedischen Malmö für Deutschland angetreten war, landete abgeschlagen auf Platz 21 von 26. Vorangegangen war eine umstrittene Nominierung. Wäre es allein nach dem TV-Publikum gegangen, wären nicht Cascada, sondern die Barfußbläser von LaBrassBanda in Malmö angetreten.

Weil beim live übertragenen Vorentscheid aus Hannover aber auch noch eine Jury ihre Stimmen abgab, qualifizierte sich stattdessen die Eurodance-Band um Natalie Horler. Ein wichtiges Wörtchen mitzureden haben die ESC-Experten vom NDR, der Produktionsfirma Brainpool und verschiedenen Musiklabels künftig dennoch: Sie bestimmen, wer in die Vorauswahl kommt. So entscheidet die „Unser Song für Dänemark“-Jury, welche sieben Künstler direkt für den Vorentscheid in der Kölner Lanxess Arena am 13. März nominiert werden. „Der Kreis der Interessierten reicht von großen, erfolgreichen Acts bis zu Newcomern“, sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. „Alle Namen werden Mitte Dezember bekannt gegeben.“

Der achte Finalist wird vom Publikum bestimmt. Seit Montag können sich Solokünstler und Bands dafür auf YouTube bewerben. Pate der Aktion ist Popsänger Adel Tawil. Nachdem die Jury die besten Beiträge ausgewählt und zu einem Livekonzert eingeladen hat, sind die NDR-Zuschauer an der Reihe. Sie bestimmen in der NDR-Livesendung am 27. Februar, wer die Wildcard für den Vorentscheid bekommt. Im Ersten ist die Übertragung aus dem Hamburger Klub Edelfettwerk nicht zu sehen.

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