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Ein Kitz für Claudia Schiffer

Bambi-Verleihung Ein Kitz für Claudia Schiffer

Am Donnerstag findet in Berlin die Bambi-Verleihung statt. Die Preisträger in den Kategorien „Kino“ und „Fernsehen“ bleiben bis zum Schluss geheim. Einen Millenniumspreis erhält der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck.

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Ein munteres Rehlein: Die Trophäen des Medienpreises Bambi stehen im Berlin im Stage Theater für die festliche Gala mit der Preisverleihung bereit.

Quelle: dpa

Berlin. Sogar ein Asteroid ist nach ihm benannt, naja, eigentlich ist er nach dem Original-Bambi aus Hollywood benannt. Am Donnerstag ist wieder der alljährliche Bambi-Tag. In Berlin werden die Medienpreise in Gestalt eines Rehkitzes am Donnerstagabend verliehen. Zu der Gala im Stage Theater am Potsdamer Platz haben sich unter anderem Modelklassiker Claudia Schiffer, der frühere Bundespräsident Joachim Gauck und der australische Schauspieler Hugh Jackman („Wolverine“) angekündigt. Sie werden für ihr Erscheinen auch mit einem der Kult-Kitze belohnt. Der chinesische Künstler Ai Weiwei, dessen Migrationsdoku „Human Flow“ am Donnerstag in den deutschen Kinos startet, und der Ex-Boxer Wladimir Klitschko werden ebenfalls einen der begehrten Trughirsche aus vergoldeter Bronze in Empfang nehmen.

Ai Weiwei bekommt den Preis in der Kategorie „Mut“

Claudia Schiffer, die nur selten öffentlich auftritt, wird in Berlin mit einem „Fashion-Bambi“ geehrt. Das Model bekomme das goldene Reh für „30 Jahre außergewöhnliche Verdienste in der Mode-Branche“, teilte Hubert Burda Media vorab mit. Es gibt auch abstrakte Kategorien: Ai Weiwei wird den Preis für „ Mut“ entgegennehmen. Und Gauck bekommt den „Millenniums-Preis“, hinter dem sich erstmal alles verbergen kann. „Freiheit, Gerechtigkeit und Kampf gegen jede Form von Unterdrückung: Das sind die Werte, für die Joachim Gauck als Politiker und als Mensch steht“, erläutert die Jury die Vergabe.

Klitschko, der 2017 seine Laufbahn im Boxring beendete, bekommt einen Bambi in der Kategorie „Sport“. Als Gast hat sich auch Fußball-Bundestrainer Joachim Löw angekündigt. Er hatte 2016 für einen der emotionalsten „Bambi“-Momente gesorgt: „Lassen Sie uns alle zu einer deutschen Integrationsmannschaft werden“, sagte er damals am Ende seiner Dankesrede für den „Integrations-Bambi“. Er wünsche sich, dass das, was beim Thema Integration und Miteinander in der Nationalmannschaft gehe, auch in der Gesellschaft funktioniere. Ein schöner Wunsch, teilweise in Erfüllung gegangen, wobei auch eine Gegenmannschaft auf den Plan getreten ist, mit zum Teil sehr hässlichem Auftreten.

Längst nicht alle Preisträger sind bekannt

Ein wenig Spannung bleibt. In den klassischen Kategorien, den Bambis für „Kino“ und „Fernsehen“ wurden die Gewinner noch nicht bekanntgegeben. Wer wissen will, welche Schauspieler und Schauspielerinnen ab Donnerstagabend Besitzer eines Haustiers sind - die Show wird von 20.15 Uhr an live im Ersten übertragen.

Die musikalische Unterhaltung auf der Bambi-Bühne übernehmen in diesem Jahr die britische Sängerin Rita Ora („I Will Never Let You Down“), der ebenfalls aus Großbritannien stammende Musiker Sam Smith („Stay with me“) und die Darsteller des Musicals „Mamma Mia!“. Zugesagt haben unter anderem auch Barbara Schöneberger, Florian David Fitz, Moritz Bleibtreu und Senta Berger. Ebenso haben Florian Silbereisen, Dieter Hallervorden, Nina Eichinger, Eva Padberg und Mandy Capristo angekündigt, bei der Gala im Theater am Potsdamer Platz dabei zu sein.

Marika Rökks Tochter gab dem Goldkitz den Namen

Über die Entstehung des Medienpreises gibt es mehrere Legenden. Keine ist spannend, deshalb soll für sie hier kein Platz und Lesers wertvolle Zeit verschwendet werden. Verliehen wurde er erstmals 1948 - an die Schauspieler Stewart Granger und Marika Rökk. Rökks Tochter habe zu Hause das goldene Rehkitz mit dem niedlichen Hirschkalb aus dem Disney-Zeichentrickfilm verglichen, und so sei der Name in die Welt gekommen. Inzwischen ist Bambi 69 Jahre alt, eigentlich ein Rehbock im Rentenalter, doch noch immer fehlt das Geweih – es sind keine Enden abzusehen.

Von dpa/RND/big

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