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Elternabend mit Quentin Tarantino

„Dr. Gressmann zeigt Gefühle“ Elternabend mit Quentin Tarantino

Es ist die vielleicht schrägste Komödie des Jahres, fast als hätte Quentin Tarantino in Partylaune einen ARD-Film über einen missglückten Elternabend inszeniert.

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Quelle: ARD

In „Dr. Gressmann zeigt Gefühle“ rasseln der aalglatte Manager Philipp Gressmann (Ken Duken) und die prollige Dolores Sturm (Alwara Höfels) erst im Klassenzimmer mit der ihrer Söhne zusammen, um dann im Lauf einer blutigen Reise durch die Nacht zu einem Gespann wider Willen zu werden. Das Erste zeigt die schrille Parodie, in der ein blutrünstiger indischer Unternehmer, eine tote Ziege und ein religiös fanatischer Kommissar wichtige Rollen spielen, am 27. August zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.

Der renommierte Regisseur Niki Stein schrieb und inszenierte die überdrehte Komödie für den Hessischen Rundfunk und sieht sein Werk als einen zwar spaßigen, im Kern aber doch ernst gemeinten Film über Parallelkulturen. Das Schicksal nimmt nicht zufällig in einer Schule seinen Lauf: „Dort stoßen Klassen und Gesellschaftsschichten aufeinander, die sonst eigentlich wenig miteinander zu tun haben“, erklärt Stein: „Der Elternabend als Kernschmelze der sozialen und wirtschaftlichen Erosion.“

In der verwegenen Story geht der Unternehmer Gressmann ausnahmsweise zu einem Elternabend, zettelt dort einen Streit an, weil er vom ineffizienten Lehrsystem entsetzt ist, und will dann dringend zu einem Geschäftsessen. Dabei kommt er zwei dubiosen Typen in die Quere, die es eigentlich auf Dolores Sturm abgesehen haben: Sie hat einem der beiden eine Scheinehe zwecks Einbürgerung versprochen. Wenig später sind Philipp und Dolores auf der Flucht vor dem finsteren Duo, verschanzen sich in der Hochhauswohnung von der jungen Mutter und stecken mittendrin in einer wahnwitzigen, blutigen Eskalation.

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