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Fernsehen "Game of Thrones" räumt ab
Nachrichten Medien Fernsehen "Game of Thrones" räumt ab
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22:29 16.07.2015
"Game of Thrones" könnte der große Gewinner der Emmy-Verleihung in diesem Jahr werden: Die Serie wurde 24 Mail nominiert (Szene aus der dritten Staffel). Quelle: dpa
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Los Angeles

Es geht um den wichtigsten Fernsehpreis der Welt: Die Fantasy-Serie "Game of Thrones" ist in 24 Kategorien für den Emmy vorgeschlagen, unter anderem als beste Dramaserie. Die meisten Sparten sind allerdings Nebenkategorien wie Kameraführung und Make-Up. In Deutschland läuft die Reihe bei RTL II und Sky.

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Nominiert als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie: Amy Poehler als "Leslie Knope" in "Parks And Recreation".

Die von ZDF und ZDFneo ausgestrahlte Werbeagentur-Serie "Mad Men" kommt für ihre Abschlussstaffel auf elf Nominierungen, unter anderem als herausragende Dramaserie und für die beiden Hauptdarsteller Jon Hamm und Elisabeth Moss. Genauso viele Nominierungen in den Comedysparten erhielt am Donnerstag in Los Angeles "Transparent".

Streamingdienste werden wichtiger

Die Amazon-Serie kann sich neben Auszeichnungen als beste Comedyserie und für den besten Hauptdarsteller in neun anderen Fällen Hoffnungen auf einen Preis machen. Die "American Horror Story" (hierzulande im Pay-TV bei Fox und frei empfangbar bei Sixx) kam bei der Bekanntgabe der möglichen Sieger für den wichtigsten TV-Preis der Welt auf 19 Nominierungen in den Kategorien für Miniserien.

Die 67. Auflage der Emmys sind damit erneut ein Schritt vorwärts für die Produzenten von nur im Internet empfangbaren Serien: Amazon Instant Video kommt auf 12 Nominierungen. Platzhirsch Netflix ist sogar mit 34 Nennungen dabei, davon 11 für die Politik-Serie "House of Cards" (in Deutschland auch bei Sky Atlantic HD und Sat.1), sieben für die von NBC abgelehnte neue Comedy "Unbreakable Kimmy Schmidt" und vier für die Gefängnis-Serie "Orange is The New Black". Das Feld dominiert jedoch der Kabelanbieter HBO. Er kommt auf 126 Nominierungen.

Keine Nominierung für Sheldon

Zu den Verlierern zählt die in Deutschland populäre "Big Bang Theory". Hauptdarsteller Jim Parsons, der in der Serie den Physiker Sheldon Cooper spielt, hat für diese Rolle schon vier Mal den Emmy gewonnen, ist dieses Jahr aber nicht nominiert. Auch als beste Comedyserie ist die in Deutschland bei ProSieben laufende Reihe nicht im Rennen.

Die Emmys werden am 20. September in Los Angeles vergeben. Ausgezeichnet werden neben lang laufenden Serien auch Miniserien, Fernsehfilme und die besten Shows. Über die Sieger entscheiden die rund 19 000 Mitglieder der Academy for Television Arts & Sciences.

Von Christian Fahrenbach

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