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Panne bei Gaucks Weihnachtsansprache

Fehler im Redemanuskript Panne bei Gaucks Weihnachtsansprache

Beinahe wäre die Weihnachtsansprache von Bundespräsident Joachim Gauck mit einem peinlichen Fehler gesendet worden: Er hatte den Absturz der Germanwings-Maschine in die Pyrenäen verlegt. Die Panne fiel aber noch rechtzeitig auf.

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Die Weihnachtgsansprache von Bundespräsident Joachim Gauck musste ein zweites Mal aufgezeichnet werden, weil er den Absturz der Germanwings-Maschine in die Pyrenäen verlegt hatte.

Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Der Fehler sei im ursprünglichen Redemanuskript gewesen und zunächst nicht bemerkt worden, berichtete die "Bild"-Zeitung. Bundespräsident Joachim Gauck habe an den Absturz der Germanwings-Maschine erinnert, als Unglücksort aber die Pyrenäen und nicht die französischen Alpen genannt. Das Bundespräsidialamt bestätigte den Bericht auf Anfrage.

Text wurde mehrmals gelesen

Wie die "Bild"-Zeitung weiter schrieb, sei die Version mit dem Fehler am Nachmittag des 22. Dezember von einem ARD-Team aufgezeichnet worden. Erst am nächsten Morgen sei die Panne aufgefallen. Gauck sei deshalb aus seinem Weihnachtsurlaub zurückgeholt worden, um die Rede noch einmal einzusprechen. Im Manuskript, das vom Bundespräsidialamt auf der Internetseite des Bundespräsidenten veröffentlicht wurde, heißt es jetzt: "Wir erinnern uns an die schreckliche Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen."

Gauck soll bis zuletzt am Manuskript gefeilt haben, bis zu fünf Abteilungen des Präsidialamtes hätten den Text gegengelesen, schrieb "Bild". Die Weihnachtsansprache wurde am 25. Dezember ausgestrahlt. Gauck zeigte sich in der Rede zuversichtlich, dass Deutschland die Herausforderung durch die hohe Zahl von Flüchtlingen bewältigen kann.

dpa/wer

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