Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Böhmermann ist zurück und stänkert gegen "Vera"

Mit "Neo Magazin Royale" Böhmermann ist zurück und stänkert gegen "Vera"

Donnerstag geht es wieder los – Jan Böhmermann meldet sich mit dem "Neo Magazin Royale" aus der Sommerpause zurück und teilt vorab noch einmal kräftig gegen "die dicke Vera" aus.

Voriger Artikel
Maschmeyer sieht sich als ideale Besetzung
Nächster Artikel
Jan Böhmermann zieht blank

Donnerstag geht es wieder los – Jan Böhmermann meldet sich mit dem "Neo Magazin Royale" aus der Sommerpause zurück.

Quelle: Ben Knabe/dpa

Köln. TV-Moderator Jan Böhmermann (35) hat in seiner ersten Show nach der Sommerpause den CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach (64) zu Gast. Die erste neue Folge des "Neo Magazin Royales" werde auf dem bekannten Sendeplatz am Donnerstag um 22.30 Uhr in ZDFneo zu sehen sein und am Freitag im Hauptprogramm (0.45 Uhr) wiederholt, teilte der Sender am Montag mit. Das ZDF zitiert den Satiriker und Grimmepreis-Träger dazu so: "Dass so viele spannende Dinge in der Welt passiert sind, während das "Neo Magazin Royale" in der Sommerpause war, finde ich bewusst verletzend. Ich bin froh, dass es am Donnerstag endlich wieder losgeht".

Als "bewusst verletzend" hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Böhmermanns Gedicht " Schmähkritik" über den türkischen Präsidenten Erdogan bezeichnet. Es hatte vor der Sommerpause des Satirikers für viel Wirbel gesorgt.

Böhmermann tritt gegen "die dicke Vera" nach

Genauso wie die zweifelhaften Machenschaften bei der Kuppelshow "Schwiegertochter gesucht", die Böhmermann aufgedeckt hatte: Wie schwer ihm der Ausgang seines "Verafakes" noch heute zusetzt, das machte Böhmermann im Interview mit dem Videoportal hiphop.de deutlich. Damals hatte sich Böhmermann in seiner Sendung über die manipulative Kandidateninszenierung in der RTL-Show ausgelassen und war dabei vor allem mit Moderatorin Vera Int-Veen hart ins Gericht gegangen. Umso mehr ärgert es Böhmermann im Nachhinein, dass die Moderatorin, die "so eine Scheiße macht und damit lebt", so glimpflich bei der ganzen Geschichte davon gekommen ist.

"Das Problem an der Geschichte ist, dass die dicke Vera in Potsdam am allerwenigsten davon abbekommen hat, sondern es die Produktionsfirmen waren, die hinterher einen auf den Deckel bekommen haben. Ich finde, die Leute, die ihr Gesicht dafür hinhalten, müssen dann auch den Arsch vollbekommen!" Bis zu einem gewissen Punkt könne er selbst sich derartige Sendungen auch anschauen, aber wenn dahinter Menschenverachtung stecke, dann sei das schlicht scheiße.

Beim sogenannten "Verafake" hatten Böhmermann und seine Crew einen fiktiven Kandidaten in die Sendung "Schwiegertochter gesucht" eingeschleust. Bei den Drehs hatte sich gezeigt, wie sehr die Produktionsfirma ihre Kandidaten vorführt und sie in ihrem Handeln beeinflusst. In seiner Sendung "Neo Magazin Royale" hatte der Moderator den Fake schließlich aufgelöst.

dpa/RND/caro

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fernsehen
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen