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Jörg Pilawa moderiert "Silvesterstadl"

Nach Stadlshow-Flop Jörg Pilawa moderiert "Silvesterstadl"

Die runderneuerte "Stadlshow" war ein Flop – nun kehren ARD, ORF und SRF zurück zu den Wurzeln: Quizonkel Jörg Pilawa soll mit dem "Silvesterstadl 2016" an alte Erfolge anknüpfen.

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Quizonkel Jörg Pilawa soll mit dem "Silvesterstadl 2016" an alte Erfolge anknüpfen.

Quelle: Georg Wendt/dpa

Hannover. Das "Stadl" ist tot, es lebe das "Stadl": Nach nur zwei Ausgaben beerdigen ARD, das österreichische ORF und das Schweizer Fernsehen SRF das gemeinsame Experiment "Stadlshow". Stattdessen wird Jörg Pilawa als neuer Gastgeber am 31. Dezember live um 20.15 Uhr mit 3000 Zuschauern in Graz das "Silvesterstadl 2016" moderieren. Ihm steht die Schweizer Moderatorin Francine Jordi zur Seite, die bereits mit Alexander Mazza die beiden einzigen Ausgaben der verunglückten "Stadlshow" moderiert hatte. Mazza selbst ist nicht mehr an Bord.

Mit der "Stadlshow" hatten die Sender versucht, ein modernisiertes Nachfolgeformat für den "Musikantenstadl" zu etablieren, den seit dem Start 1981 bis 2005 Karl Moik moderiert hatte. Das Durchschnittsalter der Zuschauer von 68 Jahren erschien den Senderverantwortlichen zu hoch. Moiks Nachfolger Andy Borg hatte 2015 gegen seinen Willen seinen Hut nehmen müssen. Die erneuerte "Stadlshow" erntete jedoch herbe Kritiken, verfing weder beim älteren Stammpublikum noch bei den erhofften jüngeren Zuschauern. Nur 2,5 Millionen Menschen sahen die Premiere im September 2015. Nach der Silvesterausgabe wurde sie faktisch abgesetzt. Das Konzept lag auf Eis.

Pilawa ist eine "großartige Sache für die ARD"

"Die Show hat zwar in Österreich und der Schweiz funktioniert, wurde aber vom deutschen Publikum nicht im gewünschten Maße angenommen", sagte ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm. Auch Mazza teilte mit, dass "die Reform in Richtung Neu- und Weiterentwicklung des Vorgängerformats von den Zuschauern nicht angenommen" worden sei. Daher hätten die Sender nun entschieden, das geplante Konzept der 'Stadlshow' nicht fortzusetzen, sagte Mazza. "Wir sind einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, dass ich als Moderator nicht mehr zur Verfügung stehe."

ARD-Programmdirektor Volker Herres nannte es eine "großartige Sache für ihn und die ARD", dass künftig Pilawa durch die Silvestersendung führen werde. "So wie 'Dinner for one' gehört für viele Zuschauer der 'Silvesterstadl' zum Jahreswechsel." Pilawa selbst sagte, er habe eine "riesige Lust" auf die Show. Das Singen werde er aber Jordi und Gästen überlassen. Damit folgt auf das "Musikantenstadl", das "Silvesterstadl", die "Stadlshow" und die "Stadlshow Silvester" nun wieder das "Silvesterstadl". Markenpflege sieht anders aus.

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