Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Fernsehen Mann will mit 1-Cent-Münzen bezahlen – und darf nicht
Nachrichten Medien Fernsehen Mann will mit 1-Cent-Münzen bezahlen – und darf nicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:34 10.02.2017
Tony Lucht (31) hat versucht, seinen Rundfunkbeitrag mit mehr als 40.000 Ein-Cent-Münzen zu bezahlen.  Quelle: OVE ARSCHOLL
Anzeige
Rostock

 Tony Lucht hatte den Rundfunkbeitrag seit 2014 nicht mehr bezahlt. Aus Überzeugung, wie er der „Ostsee-Zeitung“ berichtete. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio forderte mittlerweile 461,70 Euro von dem 31-Jährigen. Als sich ein Vollstreckungsbeamter bei ihm ankündigte und mit einer Lohnpfändung drohte, fasste Lucht einen Plan: Wenn er schon zahlen muss, „wollte ich den Vollstreckungsbeamten wenigstens ein bisschen ärgern“. Also besorgte er sich 46.170 Ein-Cent-Münzen.

Vollstreckungsbeamte reagiert amüsiert

Die Mühe machte er sich umsonst. Aber das merkte der Rostocker erst, als der Vollstreckungsbeamte vor ihm saß: Der reagierte angesichts des 106 Kilogramm schweren Münzrollen-Bergs auf dem Couchtisch nämlich mehr amüsiert als schockiert – und ließ Lucht abblitzen. Der Grund ist, wie die „Ostsee-Zeitung“ erklärt: Laut Münzgesetz ist niemand dazu verpflichtet, bei einer einzelnen Zahlung mehr als 50 Münzen anzunehmen.

Die fälligen 461,70 Euro hat Lucht deswegen auf anderem Wege bezahlt: per Überweisung.

In den USA ist die Situation anders: Im Bundesstaat Virginia hatte Mitte Januar ein Mann seine Steuerschulden in einer Kfz-Zulassungsstelle mit 300.000 Cent-Münzen beglichen.

Von OZ/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Fernsehen Gericht hat entschieden - Das darf Böhmermann noch sagen

Das umstrittene Schmähgedicht von ZDF-Satiriker Jan Böhmermann über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan bleibt in weiten Teilen verboten. Ein paar Zeilen sind allerdings stehengeblieben. Hier die gekürzte, ganz legale Version des Böhmermann-Gedichts:

10.02.2017

Der TV-Satiriker Jan Böhmermann (35) darf nach einer Entscheidung des Hamburger Landgerichts bestimmte Passagen seines Gedichtes „Schmähkritik“ weiterhin nicht mehr veröffentlichen.

10.02.2017

Es ist gerade einmal die zweite Folge des Bachelors, und der Zickenkrieg in der Ladys-Villa ist bereits im vollen Gange. Für Sebastian fahren die Kandidatinnen gerne die Krallen aus. An Gründen, Streit anzufangen, mangelt es den Frauen nicht. Und Fabienne ist weiter mit dabei.

08.02.2017
Anzeige