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Scholl entschuldigt sich bei Gomez

Für den "Wund gelegen"-Spruch Scholl entschuldigt sich bei Gomez

Späte Reue: Mehmet Scholl hat sich bei Mario Gomez für seine Kritik vor drei Jahren entschuldigt. "Ich habe einem Spieler damit richtig geschadet. Das tut mir leid", sagte Scholl, der seinen Vertrag mit der ARD als Fußball-Experte verlängerte.

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Drei Jahre nach der Kritik an Mario Gomez sagt Mehmet Scholl: "Es ist Zeit, mich zu entschuldigen."

Quelle: Maja Hitij/dpa

München. Während der Europameisterschaft vor drei Jahren hatte Mehmet Scholl bereits als Fußball-Experte für die ARD gearbeitet. Damals spielte Deutschland gegen Portugal, und Mario Gomez schoss das Siegtor. Scholl aber kritisierte, Gomez bewege sich zu wenig auf dem Platz. "Ich hatte zwischendurch Angst, dass er sich wundliegt und mal gewendet werden muss."

Drei Jahre danach entschuldigte sich Scholl dafür. "Ich habe einem Spieler damit richtig geschadet. Das tut mir leid", sagte Scholl dem "Spiegel". "Es ist Zeit, mich zu entschuldigen. Marios Karriere ist zu groß, als dass man sie auf diesen Spruch reduzieren sollte." Gomez hatte in der Vergangenheit unter anderem Scholl für sein schlechtes Image in Deutschland verantwortlich gemacht.

Scholl wird auch weiterhin als Fußball-Experte für die ARD arbeiten. Der frühere Nationalspieler und das Erste verlängerten den bestehenden Vertrag um zwei Jahre. Bereits seit 2008 ist der achtmalige deutsche Meister für den TV-Sender tätig. "Mehmet Scholl ist und bleibt ein Experte mit Kultcharakter", teilte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Freitag mit. Scholl bleibt also mindestens bis einschließlich der WM 2018 in Russland Fußball-Experte der ARD.

wer/dpa

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