Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Patricia Schlesinger wird RBB-Intendantin

Nachfolgerin von Dagmar Reim Patricia Schlesinger wird RBB-Intendantin

Patricia Schlesinger wird neue Intendantin beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Der Rundfunkrat des Senders wählte die 54-jährige NDR-Fernsehjournalistin am Donnerstag in Potsdam mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit.

Voriger Artikel
Fußball-Bundesliga bald live bei Amazon?
Nächster Artikel
Das sind die beliebtesten "Tatort"-Ermittler

Patricia Schlesinger wird neue RBB-Intendantin.

Quelle: Bernd Settnik/dpa

Potsdam. Schlesinger tritt die Nachfolge von Gründungsintendantin Dagmar Reim (64) an. Sie setzte sich gegen den ZDF-Journalisten Theo Koll durch. Der von der Findungskommission ebenfalls vorgeschlagene ARD-Programmdirektor Volker Herres (58) hatte auf eine Kandidatur für den Chefposten beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) verzichtet. Die Amtszeit des neuen RBB-Chefs beträgt fünf Jahre. Reim verlässt den RBB nach 13 Jahren. Sie hatte Ende vergangenen Jahres ihren vorzeitigen Rückzug zum 30. Juni aus privaten Gründen angekündigt.

Die künftige RBB-Intendantin Patricia Schlesingerwurde am 14. Juli 1961 in Hannover geboren und hat Politische Wissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg studiert. Sie war bereits während des Studiums ab 1983 als freie Mitarbeiterin beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) und beim "Hamburger Abendblatt" tätig.

1988 und 1989 absolvierte sie beim NDR ein Volontariat. Ab 1990 war Patricia Schlesinger Reporterin beim ARD-Magazin "Panorama", von 1995 bis 1997 übernahm sie die Leitung des ARD-Auslandsstudios in Singapur und war dort für Berichte aus zwölf Ländern Südostasiens zuständig.

Von 1997 bis 2001 war sie Moderation von "Panorama" und ab 1999 zusätzlich Leiterin der Auslandsredaktion Fernsehen. 2001 wechselte die Journalistin als Fernsehkorrespondentin ins ARD-Studio Washington, 2004 wurde sie Leiterin der Abteilung Ausland und Aktuelles beim NDR in Hamburg.

Im Jahre 2006 übernahm sie die Leitung der Abteilung Dokumentation und Reportage des NDR-Programmbereichs Kultur. Seit dem 7. Mai 2007 leitet Patricia Schlesinger den NDR-Programmbereich Kultur und Dokumentation.

Patricia Schlesinger ist Enkeltochter des jüdischen Rennfahrers und späteren DDR-Politikers Artur Schlesinger (1890-1981), der Anfang der 50er Jahren mehrere Monate Gesundheitsminister in Sachsen und bis 1958 LDPD-Abgeordneter der DDR-Volkskammer war.

dpa/epd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fernsehen
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen